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Autor Beitrag
Thema: Groundhopping an der Basis
Rubbel99

Antworten: 7
Hits: 662

30.11.2017 10:34 Forum: Andere Fotos

Habenhauser FV vs. TuS Schwachhausen
3:5 (2:2)
Bremen-Liga, Deutschland
Bezirkssportanlage Habenhausen, Bremen
100 Zuschauer
26.11.2017


Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Schon während des Spiels bei Werder glühte das Smartphone, auch die Jungs in Hastedt wollten noch das dritte Spiel des Tages. Und so traf man sich in Habenhausen wieder.

Der Weg dahin war für beide fast identisch: mit dem Abpfiff verließen wir die Anlagen am Weserstadion und am Hastedter Osterdeich, machten uns auf den gut elfminütigen Weg nach Habenhausen und trafen uns passend zur zweiten Halbzeit beim Habenhauser FV wieder. Gekickt wurde, wie schon den ganzen Tag über, auch hier auf Kunstrasen. Die Anfahrt durch Habenhausen war recht entspannt, die Parkplatzsituation vor Ort eine Katastrophe. Lange Lust zu suchen hatte ich nicht, abgestellt wurde das Gefährt nah am Eingang in der zweiten Reihe. Nicht ganz richtig, aber keineswegs behindert und wenn was gewesen wäre, so war ich ja in der Nähe. Die anderen stellten das Auto auf dem Grünstreifen an der Straße ab – kleine Autos können auch Vorteile haben. Wir passierten gemeinsam das Stadiontor, Eintritt mussten wir nicht mehr zahlen. Fünf Euro hätten wir bei Spielbeginn noch zahlen dürfen. Wir bekamen am Eingang noch einen „Deichkurier“, die Stadionzeitung des HFV. Sechs Seiten stark bekommt der Besucher hier die wichtigsten Infos. Keine großen Stories, keine Schnörkelein.

Auf dem Kunstrasenplatz der Bezirkssportanlage Habenhausen ging es rund, wir kamen beim Spielstand von 2:2 auf die Anlage. Und die ist sogar ausgebaut: drei unüberdachte Stehstufen finden sich mittig einer Längsseite, der Rest ist nicht ausgebaut. Auch der Rasenplatz der Anlage kommt ohne Ausbau daher. Wenn man das Spiel erhöht sehen möchte bekommt man in Habenhausen eine weitere Möglichkeit: hinter dem einen Tor liegt die Weser und der Yachthafen Habenhausen, ein Deich trennt den Platz vom Fluss und ein alter Hafenkran sorgt für ein wenig Idylle am Platz.

Das Flutlicht brannte und auch in uns brannte es – Durst machte sich breit. An der Theke des Klubheims fanden wir die Lösung für das Problem: Das Malzbier gab es für 2.-€, die Softdrinks für 1,80 €. Alles in 0,33L – Flaschen. Bratwurst gab es auch: die kam vom Gasgrill, kostete 2.-€ und wusste geschmacklich absolut zu überzeugen.

Auf dem Kunstrasen entwickelte sich eine tolle zweite Hälfte. Flott ging es hin und her und wir sahen beim 3:5 für den TuS Schwachhausen noch satte vier Tore. Auch neben dem Platz ging es ab: beide Trainer lieferten sich einen verbalen Schlagabtausch. Nicht unfair und nie beleidigend, aber durchaus witzig und amüsant. Pünktlich wurde abgepfiffen, wir saßen nur wenige Minuten später wieder in den Autos und waren auf dem Rückweg. Zwei neue Grounds in der Tasche – der Sonntag hätte schlimmer laufen können. Und seit Sonntag gibt es ein neues Ziel: die Bremen-Liga soll noch in dieser Saison komplettiert werden, vier Grounds fehlen dafür noch.

Thema: Groundhopping an der Basis
Rubbel99

Antworten: 7
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28.11.2017 23:28 Forum: Andere Fotos

Vielleicht nicht mehr so ganz die Basis, dafür aber feinster Amateurfussball aus der wohl kleinsten Oberliga Deutschlands...

BTS Neustadt vs. Bremer SV
2:2 (1:2)
Bremen-Liga, Deutschland
Bezirkssportanlage Süd, Bremen
70 Zuschauer
26.11.2017


Halbzeithopping in der Bremen-Liga, zwei neue Grounds waren Sonntag möglich. Gesagt, getan. Eigentlich wollte ich nur unseren kommenden Gegner im Frauenfussball beobachten, dank guter Ansetzungen und kurzen Wegen in Bremen ging aber noch mehr. Aus einem wurden drei Spiele, den Anfang machte ich im Stadtteil Neustadt. Und das ganze nicht alleine.

Dort sollte um 13:00 Uhr das Spiel zwischen dem BTS Neustadt und dem Bremer SV steigen. Eigentlich spielt BTS Neustadt an der Erlenstraße, der Ground ziert seit über zehn Jahren meine Liste und hätte mich nicht mehr gereizt. Doch aufgrund der Wetterlage verlegte BTS das Spiel auf die Bezirkssportanlage Süd an der Volkmannstraße – eigentlich die sportliche Heimat des FC Roland Bremen. Astrein, denn da war ich bis dato noch nicht. Nach kurzer Kommunikation mit der Reisegruppe aus Hardenberg (zwei von ihnen machten ebenfalls einen Tag in der Bremen-Liga) traf man sich am Platz. Die Anfahrt war entspannt, in unter einer Stunde erreichte ich die Anlage in Bremen. Etwa vierzig Minuten waren es noch bis zum Spiel, doch schon jetzt war eine Menge los in der Umgebung. Ich parkte an einem nahe gelegenen Supermarkt und machte mich zu Fuß auf. Schon im Vorfeld war klar, dass auf dem Kunstrasenplatz gespielt würde. Doch das war mir egal. Vor Ort traf ich auf die anderen beiden Mitstreiter, für alle war das der erste neue Ground des Tages. 4.-€ zahlt man an der Kasse und bekommt dafür feinsten Amateurfußball zu sehen – ein Ticket gab es zumindest gestern leider nicht. Dafür gab es eine kleine, aber feine Stadionzeitung: Im „BTS-Aktuell“ erfährt der Zuschauer auf achtzehn Seiten alles zum Spiel, Gegner und dem Gastgeber. Aktuelle News und Spielerportraits runden das ganze ab – kostenlos liegt das Heft am Eingang zur Mitnahme aus.

Der Tabellenletzte BTS Neustadt empfing den Bremer SV – auf dem Papier eine eigentlich klare Sache. Doch beim BSV herrscht derzeit das Chaos und auch die Mannschaft schient einiges davon abzubekommen. Wir sahen eine durchwachsene erste Hälfte, nach der der BSV mit 2:1 in Führung lag. Sehr zru Freude der mitgereisten Fans: etwa dreißig Anhänger des BSV sorgten während des Spiels immer wieder für Stimmung und machten aus dem tristen Kunstrasenplatzgekicke zumindest eine kleine Party. Der Kunstrasenplatz der BSA Süd in Bremen bietet keinerlei Ausbau. Und auch kein Catering. Und wenn nicht mal die „öffentliche Gaststätte“ für einen warmen Kaffee geöffnet ist, dann ist das schon irgendwie ein Armutszeugnis. Schließlich reden wir hier von der fünften Liga. Aber gut – manchmal ist das eben so. Ausgebaut ist aber der Hauptplatz – hier spielt der FC Roland Bremen normalerweise. Eine Längsseite verfügt über sechs unüberdachte Stufen, mittig sind zwanzig Schalensitze montiert.

Bilder vom Spiel findet ihr hier:
https://www.fupa.net/galerie/bts-neustad...2101/foto1.html

Mit dem Pausenpfiff gingen wir, unsere Wege trennten sich. Zumindest vorübergehend. Denn während die beiden Mitstreiter den BSC Hastedt ansteuerten, fuhr ich zum SV Werder. Am Weserstadion traf die zweite Frauenmannschaft der Grün-Weißen auf die TSG Burg Gretesch. Gretesch ist unser nächster Gegner im Pokal und am Sonntag zu Gast bei uns.

Thema: HHC Hardenberg vs. ASV De Dijk
Rubbel99

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Hits: 27

HHC Hardenberg vs. ASV De Dijk 27.11.2017 09:31 Forum: Andere Fotos

3:1 (1:1)
Tweede Divisie, Niederlande
Sportpark „De Boshoek“, Hardenberg
1.100 Zuschauer
25.11.2017


Weiter geht das Stadionsammeln in den Niederlanden. Nach langer Pause waren wir am Samstag wieder im Land der Holzschuhe und Frikandeln unterwegs – unser Ziel lag nahe der deutschen Grenze. Der Sportpark „De Boshoek“ stand schon etwas länger auf dem „Wunschzettel“, jetzt konnten wir den endlich kreuzen.

Vorher stand aber noch das Kreuz (zumindest von drei der vier Jungs aus der Reisegruppe) für den Kunstrasenplatz am Meppener Emslandstadion auf dem Zettel. Die U17-Bundesligamannschaft des SV Meppen spielte gegen den Osnabrücker SC. Ich reiste als Offizieller mit dem OSC an, in Meppen traf ich auf den Rest der Gruppe und nach dem Match und einem kurzen Umziehen ging es gemeinsam auf den von Meppen aus gut sechzig Kilometer langen Weg nach Hardenberg. Der Weg ist recht simpel: In Meppen auf die B402, hinter der Grenze wird daraus die niederländische A37. Am Kreuz Holsloot wechselten wir auf die N34, die uns direkt nach Hardenberg und zum Sportpark brachte. Der Sportpark „De Boshoek“ liegt am Hessenweg, zahlreiche Parkplätze liegen direkt vor der Anlage. Nach gut fünfzig Minuten Fahrt waren wir am Ziel der Reise – bereit für ein hoffentlich spannendes Match.

Der weitere Weg führte uns zu den Kassen. Beim HHC Hardenberg ist das Ticketing recht simpel: 10.-€ zahlt man als Erwachsener für einen Stehplatz (6.-€ ermäßigt), für 12.-€ (8.-€ ermäßigt) bekommt man ein Sitzplatzticket auf der Tribüne. Wir gönnten uns Sitzplätze, nach kurzer Ticket- und Taschenkontrolle ging es ins Stadion. Und das kann sich wirklich sehen lassen. Das Stadion im Sportpark „De Boshoek“ ist ein eigentlich typischer niederländischer Amateurground. Beide Hintertorseiten sind zwar nicht ausgebaut, dafür kann der Rest aber einiges. So findet der Besucher auf der vom Eingang aus linken Seite mittig eine überdachte Sitzplatztribüne, mit Backsteinen gemauert und mit orange-schwarzen Schalensitzen ausgestattet. Rechts und links daneben laden sechs unüberdachte Stufen zum Stehen ein, zudem befindet sich das großzügige Klubhaus inklusive Funktionstrakt neben der Tribüne. Auf der Gegenseite befinden sich ebenfalls sechs Stehstufen, mittig sind diese überdacht. Acht Lichtmasten mit jeweils drei Strahlern sorgen für passendes Licht bei Dunkelheit, eine Anzeigetafel informiert über Spielstand und Zwischenstände auf den anderen Plätzen. Insgesamt eine sehr schöne Hütte, in der offiziell 3.500 Besucher Platz finden. Schön ging es auch weiter: im Klubhaus gab es das verfrühte „Abendessen“ für die Reisegruppe. Eine Frikandel Spezial (für 1,70€) und eine Portion Pommes mit Erdnusssauce (für 2.-€) ließen meinen Hunger schnell verfliegen. Dazu gab es einige Kaffee (je 1.-€) - der Abend war gerettet. Das Angebot ist aber nocht viel größer: Snacks gibt es ab 1,30€ und man bekommt alles, was man in den Niederlanden erwartet. Am Brett gibt es neben Kaffee und Tee auch Getränke in zwei Größen: 0,3L (für einheiltliche 1,80€) und 0,5L (für einheiltliche 2,20€). Bezahlt wird noch mit Bargeld oder EC-Karte – dafür liebe ich den Amateurfußball!

Amateurfußball? Richtig, denn die „Tweede Divisie“ ist die höchste Amateurliga in den Niederlanden. Die dritte Liga (nach der „Eredivisie“ und der „Jupiler League“) wurde erst im letzten Jahr wieder eingeführt und löste die bis dahin bestehende „Topklasse“ ab. Die Topklasse gibt es dennoch weiterhin – sie ist nun die „Deerde Divisie“. Der KNVB hat sein Ligensystem nach langen Protesten endlich überarbeitet und den Aufstieg in den Profifussball vereinfacht. Samstag stand in der „Tweede Divisie“ der 13. Spieltag auf dem Programm. HHC (Hardenberg Heemse Combinatie) Hardenberg empfing den ASV (Amsterdamse Sport Vereniging) De Dijk – ein Duell zweier Teams aus dem Mittelfeld der Tabelle. Wir bekamen einen flotten Beginn zu sehen, De Dijk konnte bereits nach drei Minuten durch Raymond Barten in Führung gehen. Doch lange währte die Freude nicht: Hardenberg glich nur sieben Minuten später wieder aus, Goalgetter Rob van der Leij trug sich in die Torschützenliste ein. Danach verflachte das Spiel ein wenig, blieb aber weiterhin spannend und gut anzusehen. Nach dem Seitenwechsel nutze HHC einen Doppelschlag durch Shkodran Metaj (77.) und Rick Hemmink (79.) und machte den Sack zu.

Die Stimmung unter den am Abend verkündeten 1.100 Zuschauern war entsprechend gut. HHC verfügt über eine kleine, aber durchaus sangesfreudige Fanszene. Das „VAK-Q“ steht auf der Gegengerade unter dem Dach und machte eigentlich über die komplette Spielzeit mächtig Alarm. Aus Amsterdam kamen nur wenge Fans mit in den Osten der Niederlande. Wir haben zwei Autobesatzungen auf der Tribüne ausgemacht – Stimmung gab es dort aber keine.

Mit dem Abpfiff verließen wir das Stadion und machten uns auf in die Innenstadt von Hardenberg. Wenn wir schon in den Niederlanden sind, dann möchten wir auch eben fix was einkaufen. Im örtlichen Supermarkt gab es allerlei Leckereien und Bier – gut eine Stunde nach dem Spiel waren auch wir wieder unterwegs gen Deutschland. Der weitere Weg verlief ohne größere Vorkommnisse – wir alle haben nun mindestens einen Ground mehr in der Liste. Und für drei Mitfahrer der Tour kamen am Wochenende noch zwei weitere hinzu. Dazu aber später mehr.

Anbei findet ihr einige Bilder aus Hardenberg – viel Spaß beim Stöbern!

Thema: Saison 2017/2018
Rubbel99

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23.11.2017 18:16 Forum: BVC 1. Herren

Kein Spiel morgen in Cloppenburg - das Spiel gegen den TuS Bersenbrück wurde heute abgesagt.

Thema: Unterwegs mit dem OSC...
Rubbel99

Antworten: 4
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21.11.2017 09:53 Forum: Andere Fotos

Über einen Monat nach meinem letzten Eintrag gibt es nun frischen "Stoff": Wir waren vorgestern unterwegs und hatten die längste Tour der Saison zu absolvieren.

FC Oste/Oldendorf vs. Osnabrücker SC
0:1 (0:1)
Oberliga Niedersachsen Frauen, Deutschland
Oste-Sportplatz, Estorf-Gräpel
70 Zuschauer
19.11.2017


Wir mussten zum FC Oste/Oldendorf reisen. Gespielt wurde im Estorfer Ortsteil Gräpel, das ganze liegt im Landkreis Stade. Von Osnabrück aus sind es 220km bis nach Gräpel, wir brauchten über die A1 und einige Landstraßen etwas mehr als zweieinhalb Stunden für den einfachen Weg. Gräpel ist ein echtes Dorf: Straßen aus Kopfsteinpflaster, keine Menschenseele auf der Straße, zahlreiche landwirtschaftliche Anwesen. Beschaulich ruhig war es am Sonntag als zwei gut neunzig Minuten vor dem Spiel am Platz ankamen.

Wir gastierten auf dem "Oste-Sportplatz", einem von drei Plätzen des FC Oste/Oldendorf und die sportliche Heimat der Frauen des Klubs. Auf dem Torbogen zum Sportplatz ragt das Logo des VfR Gräpel - der Klub ist ein Teil des seit 1994 bestehenden FC Oste/Oldendorf. Der FC O/O ist ein Zusammenschluss der Klubs VfR Gräpel, MTV Estorf, SV Kranenburg und TuS Oldendorf (seit 2011) - die Mannschaften teilen sich die Sportplätze der Klubs. In Gräpel findet der Besucher eine durchaus schicke Anlage: Der reine Fußballplatz verfügt sogar über eine kleine Tribüne, einen festen Cateringstand und Flutlicht. Ein Graswall lädt zudem rundherum zum erhöhten Stehen ein.

Nach den ergiebigen Regenfällen der letzten Tage rechneten wir im Vorfeld fest mit einer Spielabsage. Als diese nicht eintraf erwarteten wir das schlimmste. Vor Ort wurden wir überrascht: Zwar war der Boden tief, seifig und schwer zu bespielen, allerdings deutlich besser als wir es angenommen hatten. Wir kamen mit dem Platz und dem Gegner besser zurecht - das Spiel gewannen wir mit 1:0. Alles weitere zum Spiel und viele Bilder findet ihr hier:
http://www.osnaball.de/gallery/frauen/fr...ifft-osc-jubelt

Nach dem Spiel machte sich das Trainerteam des OSC auf zum Cateringstand, auf den Sieg sollte es ein Kaltgetränk geben. In Gräpel gibt es beim FC O/O gutes Catering zu noch besseren Preisen. Einen Kaffee für 1.-€, das Stück Kuchen zum selben Preis. Eine Cola gibt es im 0,2L-Becher für 0,60€, die Flasche Holsten (auch alkoholfrei) kostet 1.-€. Eine Stunde nach dem Spiel machten wir uns auf den Rückweg, gönnten uns in Oyten bei einem amerikanischen "Diner" ein sehr gutes Abendessen, standen noch kurz im Stau und waren am Abend zurück in Osnabrück. Für uns war es das letzte Auswärtsspiel in diesem Jahr, weiter geht die Saison erst im März 2018.

Thema: Zweite Liga
Rubbel99

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20.11.2017 20:41 Forum: BVC Damen

Alles zum Match und viele Bilder findet ihr auch im detaillierten Spielbericht:
https://www.fupa.net/berichte/bv-cloppen...lg-1043960.html

Thema: Saison 2017/2018
Rubbel99

Antworten: 104
Hits: 8372

16.11.2017 12:36 Forum: BVC 1. Herren

Zitat:
Original von Zeitreisender
Baby
Ich sage euch , es brodelt weiter.........an der Spielerfront
verwirrt
mehr kann ich leider nicht sagen



... erzähl uns was Neues ...

Thema: Kreisliga 2017/18
Rubbel99

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16.11.2017 12:34 Forum: BVC II

Gestern Abend unterlag die zweite Mannschaft des BVC gegen Ramsloh.
https://www.fupa.net/berichte/bv-cloppen...er-1041944.html

Thema: Fußball im Landkreis Cloppenburg
Rubbel99

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15.11.2017 10:46 Forum: Andere Fotos

Achtzehn Tage lagen zwischen den beiden Spielbesuchen - der nächste Auftrag führte mich in den Nordkreis. Lange war ich nicht mehr am Hohefeld, das änderte sich mit einem Match der Bezirksliga.

SV Altenoythe vs. SW Osterfeine
2:1 (0:1)
Bezirksliga Weser-Ems IV, Deutschland
Sportanlahe Hohefeld, Altenoythe
80 Zuschauer

23.09.2017 - 17:30 Uhr


Anders als sonst lief die Anfahrt nun über die B69, die B213 und die B72. Via Friesoythe (und nach einer Kaffeepause in dem schönen Hansestädtchen) erreichten wir nach gut fünfzig Minuten Fahrzeit den Platz in Altenoythe. Parkplätze gibt es reichlich direkt an der Anlage, einer davon gehörte uns.

Für 3.-€ bekommt der Besucher am Sportplatz Hohefeld Einlass zu einem Match in der Bezirksliga, eine Eintrittskarte für die Sammlung gibt es dafür auch. Der Platz hat sich seit meinem letzten Besucht nicht verändert. Auch mehr als elf Jahre später ist der Sportplatz Hohefeld ein reiner Fußballplatz ohne großen Ausbau und Überdachung. Die Besucher finden rund um den Platz einige Schalensitze um sich die Partie niedergelassen ansehen zu können, weiterer Ausbau ist nicht vorhanden. Hinter dem Tor am Eingangsbereich befinden sich das Vereinsheim, das Catering und die Umkleiden - Flutlicht gibt es auf dem Hauptplatz nicht.

1,50 € kostet das Malzbier oder das Bier beim SVA, 1.-€ die Cola (beides 0,33L). Dazu gibt es Schnaps und Kaffee im Angebot. Die Bratwurst kommt vom Gasgrill, kostet 1,80 € und hat geschmacklich gut was drauf.

Altenoythe empfing Osterfeine, lag zur Pause mit 0:1 zurück, drehte das Spiel und gewann. Zudem gab es zwei Platzverweise und mächtig Feuer in der Schlussphase - es gab auch schon weniger unterhaltsame Spiele. Die Bilder zum Match gibt es hier:
https://www.fupa.net/galerie/sv-altenoyt...0236/foto1.html

Nach dem Spiel ging es zügig zurück auf den Heimweg und nach einem kurzen Abstecher in Cloppenburg auf die heimische Couch. Nur eine Woche später war ich dann erneut in Sevelten, den "Revisit" erspare ich euch und mir aber. Wir springen in den Oktober - zum nächsten "neuen" Ground.

Thema: Saison 2017/2018
Rubbel99

Antworten: 104
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31.10.2017 17:47 Forum: BVC 1. Herren

Der Bericht und die Bilder zum heutigen Sieg über Göttingen:
https://www.fupa.net/berichte/bv-cloppen...en-1020240.html

Thema: SV Werder Bremen vs. TSG Hoffenheim
Rubbel99

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SV Werder Bremen vs. TSG Hoffenheim 28.10.2017 11:43 Forum: Andere Fotos

1:0 (1:0)
DFB-Pokal 2. Runde, Deutschland
Weserstadion, Bremen
31.120 Zuschauer


Mittwochabend, Flutlicht, DFB-Pokal. Kann man unter der Woche mal mitnehmen, wenn man irgendwas in der Nähe hat. In einer Dreiviertelstunde ist man von uns aus in Bremen, zudem war die Freundin noch nie im Weserstadion. Das änderte sich Mittwoch.

Kick-Off war erst um 20:45 Uhr, wir hatten nach Feierabend also viel Zeit für eine entspannte Anfahrt an die Weser. Über die A1 ging es zur Ausfahrt „Bremen-Hemelingen“, von da aus zum „Hanse-Carree“. Dort parkten wir kostenlos, versorgten uns noch eben mit etwas Flüssigem und machten und mit der S-Bahn-Linie 3 vom Weserwehr auf dem Weg zum Weserstadion. Nur wenige Minuten später erreichten wie Haltestelle „Weserstadion“, weitere Minuten später standen wir vor dem Stadion. Gut zwei Stunden vor Spielbeginn war schon gut was los im Umfeld. Über dreizehn Jahre nach meinem letzten Besuch mit einem Spiel der Profis (zwischendurch war ich schon beruflich wieder im Weserstadion) hat sich die Hütte mächtig verändert. Die Laufbahn ist weg, das Weserstadion ist ein reines Fußballstadion und man sitzt nah am Geschehen. Ändert aber nichts daran, dass ich Werder nach wie vor nichts abgewinnen kann.

Mit Einlass betraten wir neunzig Minuten vor dem Spiel das Weserstadion. Wir hatten unsere Plätze im Block 20 auf dem Unterrang, legten im Vorfeld 30.-€ pro Ticket auf den Tisch und bekamen dafür einen Platz in Höhe der Eckfahne. Gute Plätze, gute Sicht und ein ordentlicher Preis. Nicht ganz so ordentlich waren die Preise im Catering: 3,30 € für eine Bratwurst, 4,20 € für ein Getränk (0,5 L - plus 1.-€ Pfand) – irgendwie passen Preis und Leistung dort gat nicht mehr zusammen. Zudem muss der Besucher sein Bargeld in eine „Werder-Card“ tauschen, bezahlt alleine für die Karte 5.-€ Pfand und kann nur damit (oder einer GiroGo-fähigen EC-Karte) im Stadion bezahlen. Ich wünsche mir immer sehnlicher den guten alten, klassichen Fußball zurück. 17.-€ legten wir für zwei Würstchen und zwei Softdrinks auf den Tisch. Vegetarier sind im Weserstadion aufgeschmissen, denn es gibt nichts fleischloses zu Essen. Veganer dürfen Atmen – das war's dann aber auch schon. Wir hatten noch Zeit bis zum Anstoß und schauten uns auf einem der zahlreichen TV-Schirme im Stadionumlauf die anderen Spiele an. Auch damit werde ich mich nie anfreunden können. Aber gut, der morderne Fußball ist eben so und wenn ich sandige Stehplätze haben will, muss ich wohl mal wieder an den Bischofsholer Damm nach Hannover oder ans Schloss Strünkede nach Herne fahren.

Eine Dreiviertelstunde vor dem Spiel begaben wir uns ins Stadion. Das Weserstadion zu Bremen fasst 42.100 Zuschauer auf zwei Rängen. Die meisten von Ihnen nehmen auf grü-weißen Schalensitzen Platz, Stehplätze gibt es nur im Bereich der ostkruve (Heimkruve) und im Gästebereich. Der Ring zwischen den beiden Rängen ist mit Logen zugebaut, alles in allem ist das Weserstadion ein modernes Stadion, weicht aber dennoch von den üblichen Betonklötzen deutlich ab. Alleine schon wegen seiner einmaligen Flutlichtanlage: vier große und kantige Masten leuchten das Stadion aus und sind auch von der A1 (Weserbrücke) sehr gut sichtbar. Das Flutlicht ist für mich das Highlight des Weserstadions.

Auf dem Rasen sahen wir eine insgesamt durchwachsene Partie, die Bremen am Ende glücklich gewinnen konnte. Auf den Rängen lief es wesentlich besser: Hatte ich das Weserstadion bisher als durchschnittlich in Erinnerung so muss ich das korrigieren. Phasenweise war es brachial laut im Rund, vor allem die minutenlangen Wechselgesänge zwischen der Ostkurve und dem Rest des Stadions überzeugten voll. Sehr starker Auftritt! Stark fand ich auch das politische Statement der Ostkurve. In großen Lettern ragten Zaunfahnen vom Oberrang, auf denen „Kein Fußball den Faschisten“ oder „Refugees welcome“ zu lesen war. Zudem überzeugte Bremen mit einer zwar einfachen, aber dennoch gut anzusehenden Choreo zum Einlaufen der Teams. Und Hoffenheim? Ok, die Kommerzjünger aus dem Kraichgau waren anwesend. Mehr aber auch nicht. Gut 300 dürften es im Stadion gewesen sein und trotz des Platzes nah am Gästeblock hat man nur selten was von Ihnen vernommen.

Beide Teams regelten das Pokalspiel innerhalb der neunzig Minuten. Nach Abpfiff ging es zügig zurück zur S-Bahn und keine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff im Stadion saßen wir am Hanse-Carree wieder im Auto. Ähnlich flüssig lief die Rückfahrt, es gab keine besonderen Vorkommnisse.

Thema: Saison 2017/2018
Rubbel99

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21.10.2017 08:19 Forum: BVC 1. Herren

Was war das gestern für ein komischer Fußballabend an der Soeste?

Der BVC war über weite Strecken spielbestimmend, bekommt die Kugel aber nicht im Gehäuse untergebracht und schlägt sich am Ende doch irgendwie selbst. 0:2 (0:0) hieß es am Ende gegen Atlas Delmenhorst, eine vermeidbare Niederlage. Beim 0:1 fährt Delmenhorst einen mustergültigen Konter, den man schon im Mittelfeld durch ein taktisches Foul hätte unterbinden können, beim 0:2 kann Spohler fast ohne Gegenwehr einköpfen. Aber: der Auftritt des BVC von gestern macht Mut und lässt hoffen. In der Truppe steckt Potential, das gilt es jetzt aus den Jungs herauszukitzeln. Zur Not auch mit "Hüfte an Hüfte"... großes Grinsen

Nachberichterstattung und Bilder vom gestrigen Spiel meinerseits:
https://www.fupa.net/berichte/bv-cloppen...gt-1008101.html

Die Kulisse gestern war mit über 600 Zuschauern ganz ordentlich. Die Hälfte davon dürfte den Gästen die Daumen gedrückt haben. Zieht man diese ab so hatte der BVC gestern mehr Zulauf als zuletzt.

Thema: Saison 2017/2018
Rubbel99

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20.10.2017 14:55 Forum: BVC 1. Herren

Freitagabend, Flutlicht und ein absolut geiler Gegner! Ich hab Atlas Delmenhorst schon in der Landesliga erleben dürfen, dieser Klub macht einfach Bock auf Fußball und darf mit Recht als Highlight der Oberliga bezeichnet werden.

Ich bin gespannt wie viele Fans den Weg heute Abend nach CLP mitgehen. In Oythe waren zu LL-Zeiten satte 400 (!!) Gästefans, die Kulisse und der Support war besser als bei so manchem Profiklub. Allerdings: von Aggressionen und Gewalt war nichts zu spüren, die Fantrennung in der Landesliga hielt ich oft für überzogen. Schauen wir mal, was heute Abend passiert. Ich für meinen Teil freue mich tierisch auf das Match!

Thema: Fußball im Landkreis Cloppenburg
Rubbel99

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17.10.2017 18:59 Forum: Andere Fotos

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Also eigentlich alles wie immer. Und wie immer (oder zumindest sehr oft) fuhr ich auch zum nächsten Kick aus Richtung Süden an.

SC Sternbusch vs. SV Emstek
2:2 (1:2)
Kreisliga Cloppenburg, Deutschland
Stadion Sevelter Straße, Cloppenburg
100 Zuschauer

05.09.2017 - 18:30 Uhr


Wie immer führte mich die Route über Bakum und Vestrup, diesmal durchquerte ich Elsten und Sevelten und erreichte die Kreisstadt Cloppenburg. Das Ziel war nah, gut eine halbe Stunde vor dem Anstoß parkte ich nahe des Stadions an der Sevelter Straße - mein Ziel war der SC Sternbusch.

Die Grün-Weißen hatten in der Kreisliga Cloppenburg mit dem SV Emstek eine Spitzenmannschaft zu Gast. Abendspiele auf einer Anlage ohne Flutlicht? Nicht ganz risikofrei. Das stellte sich auch im Laufe des Abends heraus. Zu Beginn war das Licht noch sehr gut, zum Ende der Partie war die Sicht dann doch hart eingeschränkt. Man konnte aus gut hundert Metern das Tor auf der Gegenseite fast nur noch erahnen, dennoch ging die Partie über die Bühne. Auch im Sternbusch traf ich viele Bekannte, allerdings blieb mir aufgrund vieler Aufgaben und engem Zeitrahmen kaum Zeit für "Pläuschen". Dennoch: es ist nach wie vor schön, wieder "daheim" zu sein. Alle Infos zum Spiel und ein paar Bilder findet ihr hier:
https://www.fupa.net/spielberichte/sc-st...21-5117328.html

An der Sevelter Straße hat der SC Sternbusch seine sportliche Heimat. Zwei Rasenplätze hat der Stadtteilklub dort, seit meinem letzten Besuch hat sich eine Menge verändert. Im Sternbusch machte ich eines meiner letzten Spiele im BVC-Trikot, damals gab es außer einer Bande rund um den Platz und dem Vereinsheim keinerlei Ausbau. Das hat sich mittlerweile geändert: der SCS hat sich eine chice Tribüne an den Platz gesetzt. Überdacht finden die Zuschauer auf roten Schalensitzen eine Sitzgelegenheit, weitere unüberdachte Sitzbänke finden sich rund um den Platz. Im Bauch der Tribünen gibt es Kabinen, der Bau hat ein wenig Ähnlichkeit mit der Tribüne des TuS Emstekerfeld. Neben der Tribüne hat die Anlage auch einen neuen Namen: Stadion am See, so begrüßte der Sprecher die Zuschauer. Nun gut, ich halte das ein wenig für übertrieben, zumindest ist es gewöhnungsbedürftig.

Das Catering beim SCS ist dafür alles andere als gewöhnungsbedürftig. Schmackhaft kommt die Bratwurst vom Gasgrill, für 1,80 € bekommt man neben der Phosphatstange auch die passende Sauce und eine Scheibe Weißbrot dazu. Getränke gibt es im Vereinsheim - ich entschied mich für die alkoholfreie Malzvariante in der 0,33L - Flasche. 1,50 € legte ich auf den Tresen, dafür gab es eine sehr gut temperierte Buddel feinstes Malzgesöff aus Kreuztal im Siegerland in die Hand.

Nach Spielende machte ich mich zeitig auf den Rückweg, der angesprochene und enge Zeitrahmen zwang mich dazu. Dennoch: Auch im Sternbusch lässt sich ein netter Fußballabend bei bestem Amateurfußball verbringen!

Thema: Unterwegs mit dem OSC...
Rubbel99

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Hits: 263

16.10.2017 18:09 Forum: Andere Fotos

Und wir sind wieder unterwegs: Gestern Nachmittag ging es für uns am achten Spieltag der Oberliga Niedersachsen zum SV Friedrichsfehn. Friedrichsfehn liegt unweit von Oldenburg, gehört zu Edewecht und damit auch zum Landkreis Ammerland. Die Tour hat sich für uns gelohnt.

SV Friedrichsfehn vs. Osnabrücker SC
1:2 (0:1)
Oberliga Niedersachsen, Frauen
Sportwiese Friedrichsfehn, Edewecht
50 Zuschauer
15.10.2017


Gut neunzig Minuten brauchten wir über die A1, die A29, die A28 und ein paar Landstraßen vom OSC zur Sportwiese in Friedrichsfehn. Sportwiese? Ja, der Platz heißt wirklich so und er machte seinem Namen auch alle Ehre. Dazu aber später mehr. Wir hatten nach bisher nur sieglosen Spielen mächtig Frust an Bord und wollten den Bock nun endlich umstoßen. Die Vorzeichen waren dabei nicht die schlechtesten - Friedrichsfehn haben wir noch vor wenigen Wochen aus dem Pokal gekegelt.

Vor Ort gab es den ersten "Schock": Der Platz präsentierte sich als Mischung aus Acker und Wiese, alles andere als gut und sehr schwer zu bespielen. Sehr hohes Gras, viele Löcher und richtige Kuhlen in den Torräumen - selbst für die angesetzte Schiedsrichterin war das Geläuf gestern grenzwertig. Aber es nützt ja nichts: wir hatten in Andervenne schon einen Acker zu bewirtschaften und mussten auch gestern mit dem bescheidenen Grün klar kommen. Außerhalb vom Platz hat die Sportwiese in Friedrichsfehn ein wenig Ausbau zu bieten: fünf Stehstufen gibt es auf gut zwanzig Meter, dazu eine Cateringbude und ein nettes Vereinsheim in der direkt am Platz liegenden Sporthalle. Das war es dann aber auch, wenn man mal vom Flutlicht auf den Plätzen absieht. Kein überragender Ground, für das Dorf und die Spielklassen (Damen in der Oberliga, Herren in der 2. Kreisklasse) mehr als ausreichend.

Nach einer scheinbar nicht enden wollenden Durststrecke in der Liga konnten wir gestern unseren ersten Saisonsieg feiern. Und der war verdient. 2:1 gewannen wir auf der Wiese und sammeln so ganz wichtige Punkte. Mehr zum Spiel und einige Bilder gibt es hier:
http://www.osnaball.de/gallery/frauen/fr...liga-angekommen

Der Jubel war entsprechend groß, wir gönnten und nach dem Spiel noch eine Kaltschale auf den Erfolg und testeten nebenbei das Catering. Das Flaschenbier gibt es beim SVF in der 0,33L-Flasche für 1,50 €, Softdrinks kosten in gleicher Größe einen schmalen Euro. Für 1,50 € bekommt der Besucher auch eine Wurst vom Gasgrill, den Geschmackstest hat diese bei mir aber gestern nicht bestanden. Da half auch der Berg Senf auf dem Papier nichts. Ein paar Süßigkeiten runden das Angebot ab.

Etwas mehr als eine Dreiviertelstunde nach Abpfiff machten wir uns auf den Rückweg. Drei Punkte geholt, endlich gewonnen - Sonntag geht es daheim weiter. Dann kommt der FC Geestland zu uns nach Osnabrück.

Anbei findet ihr ein paar Handybilder der Sportwiese in Friedrichsfehn. Viel Spaß beim Stöbern!

Thema: Fußball im Landkreis Cloppenburg
Rubbel99

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07.10.2017 19:59 Forum: Andere Fotos

"Wenn du in Sevelten nicht bremst, dann landest du eben in Elsten" - diesen Fakt hörte ich neulich noch bei einem Match in Sevelten. Richtig ist das, aber ich kam dann doch von einer anderen Seite...

SV DJK Elsten vs. SV Elisabethfehn
1:2 (0:1)
1. Kreisklasse Cloppenburg, Deutschland
Sportplatz Elsten, Cappeln
70 Zuschauer

25.08.17 - 19:30 Uhr


Denn über Bakum und Vestrup erreichte ich nur wenige Tage nach dem Match in Sevelten das kleine Nachbardorf. Persönliche Erinnerungen aus der eigenen Jugendzeit hängen in Elsten, viele schöne Stunden habe ich dort schon verbracht. Nun war ich zum Arbeiten hier - und auch das sollte ein toller Abend werden.

Elsten empfing den SV Elisabethfehn in der ersten Kreisklasse und schon weit vor Spielbeginn gab es die erste herzliche Begrüßung. Björn Bullermann erkannte mich wieder - elf Jahre nach unserem gemeinsamen Triumph im Niedersachsenpokal als Aktive des BV Cloppenburg trafen wir uns nun auf dem Dorf wieder. Gespräche über aktuelles und alte Zeiten ließen die Zeit schnell vergehen und auch während des Abends gab es viele weitere Gespräche mit anderen Bekannten. So macht Arbeiten richtig Spaß!

In Elsten hat sich wenig getan, auch der Platz ist nahezu unverändert seit meinem letzten Besuch (mehr als elf Jahre her). Der Sportplatz liegt hinter der Grundschule und weist eine Besonderheit auf: hier haben beide Plätze eine Tribüne und bieten den Besuchern wetterfeste Sitzplätze. Unter einem Vordach managte Elsten das Catering: Softdrinks für einen schmalen Euro, Flaschenbier und Bratwurst kosten fünfzig Cent mehr.

Gespielt wurde, aufgrund des dort vorhandenen Flutlicht, auf dem Nebenplatz. Dieser präsentierte sich so, wie es ein typischer Trainingsplatz eben ist: tief, uneben, viele sandige Stellen - lasst die Schlacht beginnen. Eine Fußballschlacht wurde es zwar nicht, dennoch sahen die gut siebzig Zuschauer ein denkwürdiges Match. Alle Infos dazu und die Bilder des Abends findet ihr hier:
https://www.fupa.net/spielberichte/sv-dj...hn-5117500.html

Ich blieb nach dem Spiel noch etwas, genoss noch ein paar Kaltgetränke, diskutierte über das Geschehene und machte mich gut eine halbe Stunde nach Abpfiff auf den Rückweg. Cloppenburgs Fußballlandschaft ist vielfältig und auch in Elsten kann man einen netten Fußballabend haben.

Thema: Saison 2017/2018
Rubbel99

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29.09.2017 22:05 Forum: BVC 1. Herren

Klare Niederlage in Spelle: mit 5:1 (1:1) geht der BVC im südlichen Emsland unter. Scheint eine, vor allem nach der Pause, deutliche Angelegenheit gewesen zu sein...

Thema: Groundhopping an der Basis
Rubbel99

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26.09.2017 17:06 Forum: Andere Fotos

Sonntagmorgen, elf Uhr irgendwo zwischen Meppen und Haren. Während sich manch einer einen entspannten Start in den Tag macht sitzt der Rote schon wieder im Stadion. Bundesligafußball im Emsland – das gibt es tatsächlich!

SV Meppen vs. 1. FFC Turbine Potsdam
2:3 (0:1)
U17-Juniorinnen Bundesliga, Deutschland
Sportplatz Hemsen, Meppen
100 Zuschauer


Die Anfahrt nach Hemsen (nördlich von Meppen) gestaltete sich schwieriger als gedacht. Zwar waren sämtliche Straßen sehr frei, dennoch zwangen mich einige Umleitungen noch nie gesehene Pfade und Wege zu befahren. Unterwegs lagen Dörfer, die ich bisher nur von der Landkarte oder Straßenschildern kannte. Die „Tour de Emsland“ endete gegen halb elf auf dem Parkplatz des Sportplatz in Hemsen. Parkplatz und Eintritt waren frei – der Tag konnte starten. Und der begann mit einem Frühstück am Platz: einen Kaffee und eine Käsebrezel gab es, zwei Euro wechselten dafür den Besitzer, ein sehr fairer Kurs.

Hemsen ist eigentlich ein „alter Hut“ und war am Sonntag nur eine „Bestätigung“, um es mal in der Groundhopper-Sprache zu sagen. Doch der Besuch hatte einen Grund: der SV Meppen und Turbine Potsdam trafen in der U17-Juniorinnen Bundesliga aufeinander. In derselben Liga spielt auch die U17 des Osnabrücker SC und gegen Potsdam ist noch zu spielen. Mich überraschte die Kulisse: gut einhundert Zuschauer fanden am Sonntagmorgen den Weg nach Hemsen, darunter auch einige bekannte Gesichter der Meppener Fanszene. Einige von Ihnen waren tags zuvor noch in Unterhaching, man sah ihnen die Strapazen der Tour an. So wurde es aber ein netter Aufenthalt auf einer schönen Anlage.

Die U17 des SV Meppen trägt ihre Heimspiele in Hemsen aus. Der Sportplatz des SV Hemsen hat durchaus was zu bieten: zwei Rasenplätze gibt es, einer davon mit einer chicen Tribüne. Vier Sitzreihen gibt es in zwei Blöcken, getrennt vom Catering- und Sprecherbereich in der Mitte. Dazu wartet der Platz mit einem großzügigen Vereinsheim und Funktionstrakt auf. Die Sportanlage kann sich durchaus sehen lassen!

Ich sah eine Halbzeit der Partie, konnte mir einige Eindrücke verschaffen und sah mit dem 0:1 aus gut dreißig Metern noch einen sehr schönen Treffer der Gäste. Für mich ging es mit dem Pausenpfiff weiter und zurück nach Meppen – das nächste Ziel hieß Waldstadion. Schließlich war das Spiel mit dem OSC ja der eigentliche Grund für die Tour nach Meppen.


Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und ich wollte nach der bitteren Pille bei Union Meppen nicht einfach so nach Hause fahren. Irgendwas musste noch her um zumindest kurzzeitig auf andere Gedanken zu kommen. Und so wurden kurz vor Abfahrt die Spielpläne gecheckt und mit der zu fahrenden Route abgeglichen. Drei Möglichkeiten gab es. Eine wäre zwar ein neuer Ground gewesen, aber auf Dorfplatz und Kreisklassengekicke hatte ich absolut keine Lust. Ich wählte eine wahre Stadionperle aus.

VfL Herzlake vs. SpVgg. Brandlecht/Hestrup
2:1 (1:0)
Bezirksliga Weser-Ems III, Deutschland
Hasetal-Stadion, Herzlake
300 Zuschauer


Auch wenn auch der Besuch in Herzlake nicht der erste war so reizte das Stadion doch gewaltig. Gut eine halbe Stunde brauchte ich vom Waldstadion in Meppen zum Hasetal-Stadion in Herzlake und passierte pünktlich zur zweiten Halbzeit der Bezirksligabegegnung zwischen dem VfL Herzlake und der Spielvereinigung Brandlecht/Hestrup die Stadiontore. Ein Ticket brauchte ich nicht mehr zu lösen, hätte ich aber bei schmalen drei Euro Eintritt gerne getan.

Herzlake spielt mittlerweile wieder in der Bezirksliga, das Team stieg zu dieser Saison frisch aus der Kreisliga auf. Seine goldenen Jahre hatte der Klub zu Beginn der 1990er, als mit einem großen Möbelfabrikanten im Hintergrund sogar an das Tor zur zweiten Bundesliga geklopft wurde. 1992 gab es mit 6.500 Zuschauern die beste Kulisse im Hasetal-Stadion, von 1994 bis 1999 spielte man in der Regionalliga (damals dritthöchste Spielklasse). Präsident und Mäzen Klose zog sich zurück, die finanzielle Lage verschlimmerte sich dramatisch und der Klub verschwand von der Bildfläche. Herzlake stieg freiwillig in die erste Kreisklasse Emsland ab. Seit 2007 arbeitet der klub nun an einem Neubeginn und befindet sich auf einem guten Weg. Eigengewächse und Spieler aus der Region sollen es im Hasetal nun richten – bisher scheint das ganz gut geklappt zu haben. Am Sonntag stand das Duell gegen Mitaufsteiger Brandlecht auf dem Programm, zur Pause führte der VfL bereits mit 1:0. Ich sah eine gute zweite Hälfte mit vielen Aktionen und zwei weiteren Toren, gönnte mir eine Bratwurst (1,50 €) und einen Kaffee (1.-€) und nahm auf den Stufen der Gegengerade Platz. Gut war die Kulisse: Der Stadionsprecher gab im Verlauf der Halbzeit offiziell dreihundert Zuschauer bekannt – mir kam das ein wenig untertrieben vor.

Das Hasetal-Stadion zu Herzlake – was hat dieser Platz schon alles erlebt. Neben den Spielen des VfL sah das Stadion auch Länderspiele und zahlreiche „Fußballschlachten“. Das Stadion ist ein absolutes Schmuckkästchen: 7.000 Zuschauer finden offiziell noch Platz im Hasetal-Stadion, die meisten von Ihnen auf unüberdachten Stehstufen. Und davon gibt es einige. Sieben Stufen entlang der Gegengerade, sieben Stufen hinter beiden Toren und jeweils vier Stufen links und rechts der höher gesetzten Haupttribüne. Letztere ist auch überdacht und bietet mehreren hundert Besuchern einen Sitzplatz auf Holzbänken oder roten Schalensitzen. Das Stadion hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Lediglich eine neue Anzeigetafel wurde installiert und neben der Haupttribüne findet der Besucher nun einen großzügigen Cateringbereich mit überdachter „Terasse“. Acht Flutlichtmasten mit insgesamt dreißig Strahlern lassen auch Spiele am Abend kein problem werden. Das Hasetal-Stadion ist ein reines Fußballstadion, man ist nah am Geschehen und hat beste Sicht von allen Plätzen.

Nur wenige Kilometer sind es von der Kreisgrenze Cloppenburgs bis zum Hasetal-Stadion in Herzlake. Und für das, was der Stadionliebhaber da geboten bekommt, lohnt sich jeder Kilometer. Für mich war es definitiv nicht der letzte Besuch beim VfL – es gibt einfach Stadien, da fährt man gerne öfter hin.

Thema: Unterwegs mit dem OSC...
Rubbel99

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25.09.2017 17:10 Forum: Andere Fotos

Sechster Spieltag in der Oberliga Niedersachsen und wieder durften wir in der Ferne ran. Na gut, so weit war die Strecke dann doch nicht. Wir reisten in die Hauptstadt des Emsland.

SV Union Meppen vs. Osnabrücker SC
6:5 (3:3)
Oberliga Niedersachsen Frauen, Deutschland
Waldstadion, Meppen
70 Zuschauer
24.09.2017


Union Meppen hieß der Gegner, das Waldstadion das Ziel. Ja, das Waldstadion. Eigentlich sollte es mit Beginn dieser Saison schon längst Geschichte sein. Da sich der Bau des neuen Sportparks an der Versener Straße aber noch ein wenig hinzieht, spielt Union weiterhin in der "alten Heimat". Und so durfte ich diesen wunderschönen Flecken Fußballplatz noch einmal besuchen.

Für mich ging es ohne den Umweg über Osnabrück direkt nach Meppen, ich fuhr in aller Frühe los und schaute mir noch vor unserem Spiel ein wenig Bundesligafußball (ja gut, es waren die U17-Juniorinnen) in Hemsen an (gesonderter Bericht folgt). Pünktlich zum Treffpunkt erreichte ich gegen kurz vor zwölf das Stadion und traf kurz vor unserem Team ein Wir hatten Bock und wollten uns endlich für gute Leistungen belohnen. Doch wir hatten leider auch nur einen "Rumpfkader" zur Verfügung: gerade einmal zwölf Spielerinnen der ersten Mannschaft standen noch zur Verfügung, Spielerinnen der U17 halfen aus. Dennoch schauten wir positiv und motiviert auf die Aufgabe.

Wie immer bei Union Meppen war die Begrüßung herzlich und schon fast freundschaftlich. Man kennt sich untereinander schon meist mehrere Jahre und pflegt einen sehr respektvollen und netten Umgang. Das blieb auch während des gesamten Nachmittags so, auch im Spiel gab es keine verbalen Reiberein oder unschöne Aktionen. Lediglich eine schwere Verletzung einer unserer Spielerinnen nach einem normalen Zweikampf trübte das Bild etwas - und das miese Ergebnis. Wir führten nach einer Viertelstunde mit 3:0, zur Pause stand es 3:3 und am Ende gewann Union mit 6:5. Fußball kann so hässlich sein...
Einen detaillierten Spielbericht und viele Bilder gibt es hier:
http://www.osnaball.de/gallery/frauen/fr...ert-irres-spiel

Zurück zum Waldstadion: ich für meinen Teil werde das kleine Schmuckstück im Meppener Westen vermissen und genoss den Aufenthalt noch einmal in vollen Zügen. Verändert hat sich nichts seit meinem letzten Besuch und verändern wird sich im Waldstadion auch nichts mehr - einzig die Abrissbagger werden aus der Heimat Union Meppens früher oder später derbes Kleinholz machen. Wann das der Fall sein wird ist derzeit wieder offen - der Verein rechnet aber nicht vor kommender Saison damit. Das Waldstadion bietet dem Besucher neben zahlreicher unüberdachter Steh- und Sitzmöglichkeiten auch eine Tribüne. Die Überdachung ist noch keine zehn Jahre alt. Flutlicht macht Abendspiele möglich, Catering gibt es direkt am Platz und ein kleines, aber uriges Klubhaus runden das Bild ab. Auch wenn die goldenen Zeiten sportlich vorbei zu sein scheinen so lohnt sich der Besuch des Waldstadions allemal! Zwei Euro zahlt man bei Union Meppen an der Kasse für ein Ticket - egal ob Herren oder Frauenfußball.

Ich hoffe auch in der kommenden Saison noch einmal das Waldstadion "bestätigen" zu können. Anbei findet ihr ein paar Handybilder - viel Spaß beim Schmökern!

Thema: U.S.I. Wolfsburg / TuS Sulingen
Rubbel99

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17.09.2017 09:16 Forum: Auswärts

Umleitung geht über Vechta-Süd. Dann über Lohne nach Kroge und zur B214. Sind wenige Kilometer mehr und die Fahrtzeit von VEC nach DH verlängert sich um nur wenige Minuten.

In meinen Augen kann man besser die Umleitung fahren als den großen Bogen über Oythe, Goldenstedt und Barnstorf nach DH zu fahren.

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