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Thema: Saison 2018/2019
Rubbel99

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12.10.2018 15:32 Forum: BVC 1. Herren

Als Außenstehender und ehemaliger, langjähriger Kicker (insgesamt sechzehn Jahre) bekomme ich bei den derzeitigen Entwicklungen des Klubs mehr als nur Bedenken.

Der Notvorstand, den es seit der letzten Mitgliederversammlung gibt, ist weiter reduziert und wahrscheinlich nicht mehr handlungsfähig. Genaueres würde die Vereinssatzung hergeben, allerdings ist diese nirgends, nicht einmal auf der offiziellen Website, zu finden. Die angesagte Transparenz im Verein, die es geben und mit der Installation eines Pressesprechers auch umgesetzt werden sollte, ist leider nichts als leere Worte. Denn von Transparenz kann man beim BVC keinesfalls sprechen.

Es gleicht einem "Schmierentheater", was derzeit an der Friesoyther Straße passiert. Keiner weiß, wie es um den Verein steht. Mitglieder und Öffentlichkeit werden im Dunkeln gelassen oder Vertröstet, Nachfragen werden ausgewichen oder erst gar nicht beantwortet. Es wirkt, als wolle der Notvorstand seine Interessen und Ideen durchboxen wollen, ohne auf Widerstand oder Einwände seitens der Mitglieder stoßen zu können. Meiner Meinung nach hat der Notvorstand seinen Job verfehlt und gehört schnellstens abgelöst.

Selbst das Finanzierungskonzept ist besser gehütet als der amerikanische Präsident im weißen Haus. Keiner weiß, wo welche Gelder landen oder welche Mittel es überhaupt gibt. Was nach außen dringt ist, dass die Herren und die Jugend von den Mitteln wohl am Wenigstens sieht.

Der Verein wird im Jahr 2019 sagenhafte 100 Jahre alt - davon können andere "Vereine" derzeit nur träumen. 100 Jahre voller Tradition und Erfolge im HERRENfußball. Jahrelange Zugehörigkeit zur vierthöchsten Liga in Deutschland, dazu internationale Testspiele auf höchstem Niveau und, zur Krönung, der Niedersachsenpokalsieg 2006. Jahrelang gab es eine ebenfalls hochspielende "Zweite" - viele Spieler kamen gerne wegen einer guten Perspektive und einem tollen Umfeld zum BVC. Und jetzt? Der Verein schafft sich selber ab und ist auf dem besten Weg in die völlige Versenkung. Der Herrenfußball steht seit Jahren auf dem absteigenden Ast - alleine vom Frauenfußball wird sich der Klub nicht halten können. Dazu fehlt in der breiten Öffentlichkeit das Interesse.

Vor gut zwölf Jahren war der BVC noch eine Marke, ein Aushängeschild im Oldenburger Münsterland und über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Jetzt ist der BVC nur noch einer von vielen - von vielen auch nur noch belächelt und von vielen abwertend gesehen. Die Tradition wird stetig zerstört, nichts ist mehr geblieben vom damaligen Glanz der "Zebras".

Es ist an der Zeit für einen radikalen Schnitt und eine Neuausrichtung als Gesamtverein. Gleiches Recht, gleiche Anteile und vor allem gleiche Voraussetzungen für alle - egal ob schwarz oder weiß, egal ob dick oder dünn und vor allem - egal ob männlich oder weiblich!

Denn wahre Größe ist: Fehler einzugestehen, daraus zu lernen und Konsequenzen zu ziehen!

Thema: HSV Barmbek-Uhlenhorst vs. SV Rugenbergen
Rubbel99

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HSV Barmbek-Uhlenhorst vs. SV Rugenbergen 04.10.2018 21:39 Forum: Andere Fotos

3:2 (0:1)
Landespokal Hamburg, Deutschland
Stadion an der Dieselstraße, Hamburg
500 Zuschauer


Die Anfield ist tot – es lebe die Anfield! So oder so ähnlich könnte man einen Spielbesuch beim Hamburger Sportverein Barmbek-Uhlenhorst (kurz HSV BU, ab jetzt nur noch BU) beschreiben. Der Klub ist Kult, der Klub musste seine Heimat aufgeben und der Klub hat das weggesteckt. Gestern ging es im Pokal gegen Rugenbergen.

HSV Barmbek-Uhlenhorst – nicht nur für die BVCer ein bekannter Name. 2004 und 2005 traf man sich in der damaligen Oberliga Nord, die BVC-Fans erlebten die Barmbeker Anfield und kamen in den Genuss einer Kultstätte. Die Zeiten sind vorbei. Leider. BU kickt weiter in der Oberliga, diese ist nun fünftklassig. Doch Kult ist der Klub immer noch und steht Vereinen wie Altona 93, dem SC Victoria oder dem erst seit wenigen Jahren auf der Bildfläche flimmernden HFC Falke in nichts nach. Der Hamburger Amateurfußball ist klasse und erlebenswert. Und deswegen ging es gestern in die Hansestadt.

Der Feiertag sorgte für einen kompletten Pokalspieltag in Hamburg, im Landespokal stand die vierte Runde an. Und in eben dieser traf BU auf den Ligakonkurrenten SV Rugenbergen. Früh morgens ging es los, nach zwei Stunden erreichte ich die schönste Stadt Deutschlands. Der erste Weg führte mich an die Kollaustraße zum Training des FC St. Pauli. Wie heißt es doch so schön: erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Neben dem Besuch bei BU stand ein weiteres Spiel auf dem Programm, das allerdings wurde abgesetzt und wird in der kommenden Woche nachgeholt. Shit happens!

Von der Kollaustraße ging es relativ direkt nach Barmbek. Einmal quer durch die Stadt, vorbei am Stadion Hoheluft, dem Messegelände und der Alster brauchte ich knapp eine halbe Stunde bis zur Steilshooper Straße 216. Die Adresse stand mal für einen der für moch schönsten Plätze im Hamburger Fußball: den Wilhelm-Rupprecht-Platz. Oder wie man bei BU sagt: die Barmbeker Anfield. Dort, wo einst ein enger und traditionsreicher Platz mit einigen Stehtraversen und Schalensitzen stand befindet sich nun eine Großbaustelle. Dort, wo einst bis zu 5.000 Fans hinpilgerten, pilgern bald Bürohengste zu ihrer Arbeit. Dort, wo früher Geschichte geschrieben wurde werden künftig wohl nur Rechnungen geschrieben – von der Barmbeker Anfield ist nichts mehr übrig. Nicht einmal der Parkplatz. Am 31.05.2015 spielte BU ein letztes Mal hier, gewann vor ausverkauftem Haus gegen Altona 93 mit 3:0 und sorgte so für einen versöhnlichen Abschied. Ich durfte die Barmbeker Anfield 08.05.2015 ein letztes Mal erleben – mit dem BVC gewannen wir damals 2:0. (Danke an BVC-Alf!) Das Stadion ist weg, die Erinnerungen bleiben. Es sind schöne Erinnerungen...

Doch ähnlich wie BU geht es vielen anderen Anlagen auch. Die Hamburger Stadienlandschaft hat sich in den letzten Jahren mächtig verkleinert und viele traditionsreiche Spielstätten sind gegangen. Und das für immer. Bespiele gefällig? Die Jonny-Afert-Anlage vom SV Lurup musste ebenfalls einem Gebäudekomplex weichen und das Stadion Marienthal vom SC Concordia diente mitunter auch als Flüchtlingsunterkunft. Von letzterem steht jedoch noch die Haupttribüne – der Rest ist bereits abgerissen. Und auf Dauer wird auch die Tribüne attraktiven Bauplätzen weichen müssen. Lurup hat einen neuen Sportpark bekommen, „Cordi“ kickt auf der Anlage des Wandsbeker TSV in Jenfeld. Und auch BU bekam eine neue Heimat.

Das Stadion an der Dieselstraße oder auch „Barmbek New Anfield“ genannt. BU verfügt unweit des alten Standortes über ein echtes Schmuckstück: das Stadion ist komplett ausgebaut. 2015 eröffnet bietet das Stadion an der Dieselstraße 3.000 Besuchern Platz. Für 6.-€ bekam ich an der Tageskasse mein Ticket für Fußball „Mitten in Barmbek“. Schon das Umfeld kann sich sehen lassen: von den Parkplätzen an der Bramfelder Straße kommend begrüßen einige schöne Graffitti den Besucher und machen Lust auf mehr. Im Stadion geht dieses Gefühl nahtlis weiter. Denn der Stadionfetischist findet entlang der Hauptseite eine überdachte Tribüne mit sieben Sitzreihen und dem darüberliegenden Vereinsheim inkl. Geschäftsstelle. Im Innern des Vereinsheims lebt die Geschichte weiter: die Flure sind ein kleines Vereinsmuseum und lassen viele Erinnerungen aufleben. Rechts und links der Tribüne gibt es jeweils zwei nicht überdachte, aber mit sechs Stufen ausgebauten Stehblöcke. Einer dieser ist die Heimat der BU-Fans. Rundherum lädt zudem eine Stehtraverse zu Verweilen ein. Flutlicht und eine digitale Anzeigentafel runden das Bild ab – gespielt wird auf Kunstrasen. Und auch die alte „Anfield“ lebt hier weiter: über dem BU-Block ragt das alte Eingangsschild vom „Wilhelm-Rupprecht-Platz“, zudem sind die Gitter zu den Katakomben aus dem alten Stadion mitgenommen.

Sehen lassen konnte sich aber auch das Catering. „Mein letztes Geld geb ich für Fußball aus – für Barmbek-Uhlenhorst“ heißt es in der Vereinshymne und wenn mein Sättigungsgefühl nicht dazwischen gekommen wäre dann wäre eine finanzielle Schieflage nicht ausgeschlossen gewesen. Am Grill beginnt das Paradies: Bratwurst (2,50 €), Krakauer (2,80€), Steakbrötchen (3.-€) oder Leberkäse im Brötchen (3.-€), Brezeln (1,50 €) oder Jalapeno-Wurst (2.-€) lassen kaum Wünsche offen. Und wenn es mal klemmt im Hals findet man direkt nebenan das Brett mit „Spülmittel“. Kaffee (1,50€), Softdrinks (0,5L für 2,50€), Bier (Holsten, 0,4L für 2.-€) oder Weizen (0,5L für 3,50€) sorgen für den nötigen „Flutsch“ im Dunstkreis der Stimmbänder.

Das Spiel war durchaus unterhaltsam. BU gewann am Ende mit 3:2 und zog in die nächste Runde ein. Unterhaltsam war auch das Drumherum: kaum im Stadion angekommen machte man bereits bekannte Hopper aus allen Himmelsrichtungen aus. Die Zeit wurde gemeinsam verbracht, verquatscht und genossen. Die akustische Untermalung der Hopperromantik kam aus der BU-Kurve: die Fanszene der Blau-Gelben lebt und machte über die gesamte Spielzeit ordentlich Rabatz und Gepöbel. Klein aber fein – ähnlich wie CLP hat auch BU seinen harten Kern. Aus Rugenbergen vernahm man nur nach den Toren ein paar Fans.

Nach dem Spiel ging es für mich in den Hafen, auf den Kiez und in die Schanze. Der Tag wurde bei gutem Essen, kalter Kiezmische und netten Gesprächen beendet, im Sonnenuntergang ging es zurück in die Heimat. Hamburg, wir sehen uns spätestens am 01.12. wieder. Dann heißt das Ziel: Millerntor.

Ein Video vom letzten Spiel an der alten "Barmbeker Anfield" findet ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=rz5arvyf6zw

Anbei findet ihr einige Bilder der "Anfield 2.0". Mitten in Barmbek!

Thema: Unterwegs mit dem OSC...
Rubbel99

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20.09.2018 19:32 Forum: Andere Fotos

Neue Saison, neue Grounds!
Den Anfang machte unser Auswärtsspiel am dritten Spieltag.

FC Geestland vs. Osnabrücker SC
2:3 (2:2)
Oberliga Niedersachsen Frauen, Deutschland
Sportplatz "Geestegrund", Köhlen
100 Zuschauer


Bereits in der letzten Saison trafen wir auf den FC Geestland, damals spielten wir aber noch im Nachbarort Kührstedt. An diesem Spieltag verschlug es uns nach Köhlen. Ein beschauliches und von Landwirtschaft geprägtes Dörfchen westlich von Bremerhaven. Typisch Geestland eben. Der Sportplatz "Geestegrund" war das Ziel, hier spielte mal der SV RW Köhlen. Auch dieser Klub ist nun Teil des FC Geestland. Über die A1, die A29, durch den Wesertunnel und über die A27 erreichten wir das Dorf.

Der Sportplatz liegt direkt hinter der Grundschule in Köhlen und ist sogar ein wenig ausgebaut, wenn man die beiden überdachten Parkbänke als Tribüne sehen möchte. Ansonsten bietet der Platz überdachte Sitzgelegenheiten unter einem Vordach, hat Flutlicht und ist ein reiner Fußballplatz - gibt durchaus schlechtere Anlagen. Aber eben auch besseres.

Spelerisch mussten wir uns für den Auswärtserfolg bei einem schwer zu bespielenden Gegner echt strecken. Am Ende reichte es zum Sieg, der dritte Erfolg im dritten Spiel war eingetütet.

Gut 100 Zuschauer dürften im Verlauf den Weg nach Köhlen gefunden haben Stimmung gab es keine, dafür aber ein nettes Catering. Kaffee und Kuchen, Kaltgetränke und Bratwurst vom Grill - auch in Köhlen muss auf das "Standartangebot" zu kleinen Preisen nicht verzichtet werden.

Der Rückweg verlief über die gleiche Route wie auf dem Hinweg, nach kurzem Essensstop in Oldenburg erreichten wir OS ohne Probleme.


Anbei habe ich euch einige Bilder aus Köhlen angefügt.

Thema: Unterwegs mit dem OSC...
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27.08.2018 19:08 Forum: Andere Fotos

Besser spät als nie - die Fortsetzung... :-)

Tag zwei im Trainingslager. Aufstehen, frühstücken, lockeres Training auf den Beachvolleyballfeld, Teambesprechung und ab auf Reisen. Es ging ins Mindener Umland.

SV Kutenhausen/Todtenhausen vs. Osnabrücker SC
2:4 (1:3)
Testspiel, Deutschland
Sportanlage Kutenhausen, Minden


Der SV Kutenhausen/Todtenhausen empfing uns zum zweiten Testmatch an diesem Trainigslagerwochenende. Über zahlreiche Landstraßen führte uns der Weg von Bad Essen in den Mindener Dunstkreis, eine Stunde brauchten wir etwa für den Weg.

Kutenhausen ist ein Dorf. Aber ein ganz nettes. An der Dorfstraße und hinter der Grundschule liegt der Sportplatz des SVKT - die erste Damen spielt in der Westfalenliga. Einen Rasen- und einen Kunstrasenplatz hat der SVKT zur Verfügung, dazu entsteht derzeit ein neuer Umkleide- und Funktionstrakt. Ausbau gibt es, abgesehen von einigen Bänken, keinen. Dennoch hat der Platz einen gewissen Charme und ist durchaus nett anzusehen. Wir spielten auf dem Kunstrasen, auf dem Rasen spielte ein Herrenteam. Eine Hälfte konnten wir uns vom Herrenspiel noch ansehen, wir waren recht früh. Das ließ mich ganz nebenbei beide Plätze "kreuzen", ein echter Glückstreffer!

Das Testspiel gewannen wir mit 2:4 (1:3) und zeigten, dass es durchaus noch Verbesserungspotential gibt. Aber genau dafür sind Testspiele ja da. Nach dem Match wurde es dann stressig: duschen, umziehen, nach OS zum Fototermin und dann zurück nach Bad Essen - den Abend ließen wir gemütlich im Kreis der Mannschaft und mit ein paar Gerstenkaltschorlen ausklingen. Die Saison kann kommen! Wir haben Bock!

Anbei noch ein paar Handybilder aus Kutenhausen. Viel Spaß beim Stöbern!

Thema: Jugendteams
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25.08.2018 10:32 Forum: BVC Damen

Cloppenburg verlangte uns gestern Abend einiges ab. Wir hatten vor allem in der ersten Hälfte Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Nach der Pause fanden wir unser Spiel und gingen nach Toren von Adea Nagavci (42.), Isabel Finkemeyer (48.) und einem Doppelpack von Catleen Quatmann (56. und 76.) als Sieger vom Platz.

Die U17 des BVC wird aber ein großes Wörtchen mitreden im Kampf um den Titel, da bin ich mir sicher. Der Unterbau zeigte gestern Leidenschaft, Spielverständnis und war sich nicht zu schade, sich auch in die dreckigen Zweikämpfe zu werfen. Zudem wusste CLP mit schnellem Umschaltspiel zu überzeugen. Sorgen braucht man sich da nicht zu machen.

Thema: Jugendteams
Rubbel99

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23.08.2018 21:23 Forum: BVC Damen

Spitzenspiel in Cloppenburg

Morgen Abend kommt es im Stadion an der Friesoyther Straße zu einem echten Spitzenspiel: die U17-Juniorinnen des BVC treffen ab 19:30 Uhr auf Tabellenführer Osnabrücker SC (Foto). Cloppenburg ist Tabellendritter (ein Sieg aus einem Spiel) und möchte uns morgen ein Bein stellen. Wir werden aber alles dafür tun, auch morgen als Sieger vom Platz zu gehen.

Für drei von uns ist das Match besonders: Laura Intelmann, Isabel Finkemeyer und ich spielten lange Zeit für den BVC, morgen kehren wir zurück an die alte Wirkungsstätte.

Ich glaube, dass sich beide Teams über viele Zuschauer freuen würden. Ich würde mich auch freuen, das ein oder andere bekannte Gesicht morgen zu sehen!

Thema: Unterwegs mit dem OSC...
Rubbel99

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09.08.2018 18:32 Forum: Andere Fotos

Neue Saison, neues Glück und vor allem: neue Grounds! Am letzten Wochenende waren wir im Trainingslager in Bad Essen und hatten dort zwei interessante Testspiele auf zwei für mich noch nicht "gekreuzten" Grounds. Den Anfang machten wir in Bremen.

TuS Schwachhausen vs. Osnabrücker SC
2:3 (1:2)
Testspiel, Deutschland
Bezirkssportanlage Schwachhausen, Bremen


Beim Regionalligaaufsteiger TuS Schwachhausen stand für uns das schon dritte Testspiel der Vorbereitung an. Ohne Probleme erreichten wir Bremen aus Bad Essen in gut zwei Stunden, auch der Stadtverkehr lief reibungslos. Neunzig Minuten vor dem Match bogen wir auf den Parkplatz an der Bezirkssportanlage Schwachhausen ein.

Der TuS Schwachhausen ist, nach Werder, das Aushängeschild im Bremer Frauenfußball. Erst kürzlich in die Regionalliga aufgestiegen sollte uns ein echter Gradmesser erwarten. Das war es auch: Schwachhausen forderte uns, wir bestanden und gewannen am Ende mit 3:2.

Die Bezirkssportanlage in Schwachhausen ist eine Anlage mit insgesamt fünf Plätzen. Drei davon sind Rasenplätze, ein Ascheplatz und ein Kunstrasenplatz (beide mit Flutlicht) runden das Bild ab. Der Hauptplatz der Anlage ist mit einer Aschebahn umrundet und, wenn man denn so will, auch ein wenig ausgebaut. Entlang einer Längsseite können die Besucher erhöht stehen, einige Parkbänke an beiden Längsseiten bieten Sitzgelegenheiten. Überdacht ist nichts und auch sonst kommt der Platz eher ohne Highlights daher. Ein Highlight ist jedoch das rustikale Klubheim des TuS: dort gab es am Samstag die Getränke und Snacks. 1,50 € für einen 0,33L - Softdrink oder 1,80€ für ein Bier in gleicher Größe zudem der Kaffee für einen Euro - das sind noch erschwingliche Preise. Im Klubheim finden sich zudem viele Exponate und Erinnerungen aus vergangenen Tagen - man bekommt schnell das Gefühl ein kleines Museum zu besuchen.

Nach dem Match ging es für uns zum zünftigen Abendessen ins "Paulaners im Wehrschloss" direkt an der Weser im Bremer Stadtteil Hastedt. Und wenn ich so darüber schreibe, könnte ich glatt noch ein Mal das "Wursttrio" mit einem Zitronenweizen vertragen... :-)

Der weitere Weg führte uns zurück nach Bad Essen. Zurück ins Hotel und zurück ins Trainingslager. Doch nur einen Tag später ging es erneut auf Reisen. Mehr dazu aber später.

Thema: Groundhopping an der Basis
Rubbel99

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02.07.2018 09:47 Forum: Andere Fotos

Neue Saison, neues Glück und vor allem: neue Grounds! Den Anfang machte ein Testspiel "hier in der Gegend", genauer gesagt auf der anderen Seite des Goldenstedter Moores.

SV Jura 67 Eydelstedt vs. BSV SW Rehden
1:4 (0:1)
Testspiel, Deutschland
Sportanlage am Schierholz, Eydelstedt
200 Zuschauer


Regionalligist BSV Rehden trat zum ersten Aufgalopp der neuen Saison beim SV Jura 67 Eydelstedt an. Das Spiel am vergangenen Mittwoch war ein guter Grund, den Platz in Eydelstedt zu kreuzen. Knapp eine halbe Stunde Fahrt über ein paar Dörfer und durch Barnstorf - schon ist man im beschaulichen Eydelstedt. 1.800 Menschen wohnen hier, die Landwirtschaft prägt das Bild.

Am Schierholz kickt Kreisligist SV Jura, der Verein freute sich auf das Highlight gegen Rehden und hatte richtig aufgefahren. 3.-€ zahlte man an der Kasse für den Zugang, ein Ticket gab es leider nicht. Die Sportanlage am Schierholz ist im Prinzip simpel und ohne Ausbau, lediglich ein paar Bänke laden entlang einer Längsseite zum Sitzen ein. Dennoch hat der Platz, auch wegen seiner schönen Lage am Waldrand, einen gewissen Charme und wusste zu überzeugen. Überzeugen konnte auch das Catering: die Mantaplatte gab es für 4.-€, das Malzbier aus der Flasche dazu für weitere 1,50 € - es braucht manchmal nicht viel um den Autor dieser Zeilen glücklich zu machen.

Nicht ganz so überzeugend war dagegen das Spiel, zumindest das des BSV Rehden. Zwar setzte sich der Regionalligist am Ende mit 4:1 durch, fand aber während der Spielzeit gegen mutig und rech aufspielende Gastgeber kaum Mittel und hatte zwischendurch unerwartet große Probleme. Gut 200 Zuschauer waren dabei, Stimmung gab es erwartungsgemäß keine.

Mit einem neuen Kreuz in der Tasche und nach einem durchaus netten Fußballabend ging es unmittelbar nach Abpfiff zurück. Eydelstedt kann man mal machen - da gibt es durchaus schlimmere Anlagen.

Thema: Unterwegs mit dem OSC...
Rubbel99

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14.06.2018 18:46 Forum: Andere Fotos

Letztes Match der Saison 2017/2018 und das letzte Spiel der ersten Saison mit dem OSC. Auch in der kommenden Saison bleibe ich beim OSC, mit dem sympatischen Verein gehe ich gerne in die zweite Saison. Unser letztes Spiel in der Oberliga führte uns zum FC Geestland – genauer gesagt ins beschauliche Kührstedt.

FC Geestland vs. Osnabrücker SC
1:1 (1:0)
Frauen Oberliga Niedersachsen, Deutschland
Claus-Hildebrandt-Sportplatz, Kührstedt/Geestland
200 Zuschauer


Und das vor einer für den Frauenfußball überrangenden Kulisse! In Kührstedt zelebrierte der FC Geestland seinen Saisonabschluss der Damen und auch der Herren, gut 200 (!) Zuschauer sahen bei sommerlichen Temperaturen ein durchschnittliches Oberligamatch. Bei beiden Teams war schon vor dem Spiel alles geklärt, am Ende trennten wir uns mit einem 1:1 – Remis.

Gespielt wurde auf dem „Claus-Hildebrandt-Sportplatz“ in Kührstedt, einem Teil der Gemeinde Geestland. Östlich von Bremerhaven gelegen ist Kührstedt ein schönes und sehr ruhiges Dorf. Für so ein Landei wie mich ein Stück Heimat, für unsere „Stadtaffen“ im Kader eine Reise in eine andere Welt. Der Platz in Kührstedt kann sich sehen lassen: Ausgebaut durch ein paar Sitzbänke entlang einer Längsseite und einem überragenden Cateringbereich inklusive Terasse wusste der Claus-Hildebrandt-Sportplatz sofort zu überzeugen. Eigentlich spielt dort der TSV Kührstedt, eine Mannschaft im regulären Spielbetrieb hat der Club allerdings nicht mehr. Man spielt mittlerweile im FC Geestland, dessen Teams regelmäßig den Platz nutzen und für Leben in Kührstedt sorgen.

Nach dem Spiel machten wir uns relativ zeitnah auf den Rückweg, wir hatten noch einen Termin. Denn zum Abendessen ging es ein weiteres Mal nach Oyten – im dortigen Diner sind wir mittlerweile Stammgäste und wurden erneut herzlich begrüßt und bestens versorgt. Der kleine Umweg über Oyten war geplant und auch die weitere Rückfahrt verlief ohne Probleme. Die Saison 2017/2018 schließen wir als bester Aufsteiger ab – wir haben Bock auf das neue Spieljahr.

Für mich endet eine Saison voller Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen. Egal ob es die Spiele mit den Damen in der Oberliga oder die Erfahrungen in der Bundesliga mit der U17 waren: auch wenn es zeitweise stressig war möchte ich keinen Moment missen. Wir haben großes bewegt, viel erreicht und ich beende die Saison auch mit etwas Stolz. Am 01.07. starten wir in die neue Spielzeit.

Anbei habe ich euch ein paar Handybilder aus Kührstedt angehängt – viel Spaß beim Stöbern!

Thema: Oberliga Niedersachsen 2018/2019
Rubbel99

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31.05.2018 17:39 Forum: BVC 1. Herren

Zitat:
Original von Exil-BVC'er
Oythe hat wohl Kohle bis Mexiko. Kann mir gut vorstellen, dass Niemeyer und Westerveld dort neben Jacobs hingehen. Das Geld muss man mitnehmen.


Das halte ich, auch weil ich aufgrund der örtlichen Nähe zur Hasenweide mittlerweile einiges mitbekomme, für ein Gerücht. Der VfL Oythe ist sicherlich kein Klub, wo es die dicke Kohle gibt. Man arbeitet und wirtschaftet beim VfL solide und investiert so, dass man das Optimum herausholen kann. Söldner sucht man hier aber vergebens. Der VfL Oythe hat mit Peter Buschermöhle einen Teammanager der sein Werk versteht.

Zitat:
Original von Exil-BVC'er
Anbei zu den Invests der Stadt VEC. Die totale Anti-Fußballstadt Cloppenburg soll sich mal ein Beispiel daran nehmen! Die Fördertöpfe des Bundes, Landes und der EU sind voll! Ich habe im April diesen Jahres eine Veranstaltung des FLVW in Steinfurt besucht. Dort wurde es so gesagt. In NDS kann die EU im Gegensatz zu NRW noch angezapft werden.

http://www.osnaball.de/landesliga/landes...n-neues-stadion


Die Stadt Vechta entwickelt sich mehr und mehr zur Sportstadt. Basketball in der Bundesliga, Volleyball in der zweiten Liga, Handball in der vierten Liga und nun mit dem VfL Oythe auch einen Oberligisten im Fußball. Zudem das jährlich anziehende Sandbahnrennen im Reiterwaldstadion oder die zahlreichen Pferdesportevents.

Schon seit Jahren investiert die Stadt in die Infrastruktur der Sportstätten, hat vor wenigen Jahren erst beim Bau des Rasta-Dome (inkl. Trainingshalle und Funktionsräumen) an der Pariser Straße den Sport gefördert. Dass nun auch die Fußballklubs und die Uni folgen, ist für mich eine weise Investition in die Zukunft der Sportstadt. Auch das Reiterwaldstadion (wo im Übrigen hin und wieder auch mal gekickt wird) ist mittlerweile im Fokus der Stadt. Wann und wie dort aber umgebaut wird ist nicht bekannt.

Cloppenburg hat als Stadt dort in der Tat verschlafen. Ich weiß nicht in wie weit der MSC Cloppenburg beim Bau der Arena oder der TVC beim Ausbau der Halle subventioniert wurden, meine aber dass es sich dort, wenn überhaupt, nur um sehr kleine Zuwendungen gehandelt hat. Der MSC hat sich seine "Schüssel" sogar in Eigenleistung gebaut, wenn ich mich richtig erinnere. Zwar hat die Stadt CLP in den vergangenen Jahren in das Stadion investiert und auch umgebaut, das Ergebnis ist aber eine Lachnummer. Schnell sollte es gehen, günstig sollte es sein. Und bis auf die Tribüne ist das Stadion doch fast nicht mehr zu gebrauchen...

Thema: Unterwegs mit dem OSC...
Rubbel99

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29.05.2018 18:07 Forum: Andere Fotos

Saisonabschlusstoru mit der U17 - nach vielen schönen Monaten endet eine tolle Saison. Wir waren über Pfingsten ein letztes Mal zusammen unterwegs, unser Ziel lag im schönen Ahrtal.

Kurstadt-Cup 2018
U17-Juniorinnen Turnier, Deutschland
Apollinaris-Stadion, Bad Neuenahr


Bad Neuenahr hieß das Ziel. Über zwei Tage (Samstag und Sonntag) stand der Kurstadt-Cup an und wir durften an diesem wirklich erstklassigen Turnier teilnehmen. Achtzehn Teams (darunter Namen wie Bayer Leverkusen, Young Boys Bern, Borussia Mönchengladbach oder auch der 1. FC Köln) spielten um den Turniersieg und wir waren mittendrin. Bereits Freitag reisten wir an (die etwa 280km fuhren wir, dank Staus, in gut vier Stunden), am Abend wartete mit der offiziellen Eröffnungsveranstaltung das erste Highlight auf uns. Neben zahlreichen Kontakten zu den anderen Mannschaften warteten ein leckeres Buffet und die Gala auf uns, Celia Sasic eröffnete als Schirmherrin das Turnier. Der Abend war lang und definitiv ein würdiger Start in das Turniergeschehen.

Genächtigt wurde in Schulen, Sporthallen und Gemeinschaftsunterkünften. Wir kamen zusammen mit dem 1. FC Mönchengladbach, Alemannia Aachen und den Young Boys Bern im Gymnasium unter und waren durchaus zufrieden mit der Lösung. Nach einer kurzen Nacht (dem Abend vorher geschuldet) ging es für uns ins "Apollinaris-Stadion", dem Spielort für die nächsten Tage. Dort gab es auch das reichhaltige Frühstücksbuffet, der SC 13 Bad Neuenahr hat als Veranstalter an wirklich alles gedacht.

In der Gruppe A trafen wir in der Vorrunde auf die Gastgeber des SC 13 Bad Neuenahr (2:0 - Sieg), den FSV Gütersloh (0:0), die MSG Bad Vilbel (0:0), den FC Iserlohn (0:0) und Bayer Leverkusen (0:2) und hatten alles andere als ein leichtes Los. Doch wir holten fünf Punkte in den Spielen, wurden Gruppendritter und waren damit sehr zufrieden. Den Abend ließen wir im "Neuenahrer Brauhaus" ausklingen. Gemeinsam mit dem 1. FC Mönchengladbach, wo sich in den Tagen auch viele engere Kontakte entwickelten, schauten wir uns das Pokalfinale in Berlin an und genossen ein zünftiges Abendessen.

Am Sonntag ging es in der Endrunde B - "Trostrunde" weiter. Der Name ist allerdings unglücklich gewählt, denn um Trost geht es bei bestem Willen nicht. Doch bevor es wieder auf die Plätze des Stadions ging, wartete auf uns ein kleiner Ausflug. Wir hatten zwischen dem Frühstück und dem ersten Spiel gut vier Stunden Zeit und nutzen diese für einen Aufstieg zur Burgruine "Landskrone" in Heppingen, umweit von Bad Neuenahr gelegen. Etwa die Hälfte der Strecke hinauf konnten wir noch mit dem Auto fahren, ab da wurde es dann ein gemütlicher Spaziergang bei bestem Wetter. Sonnenschein und milde Temperaturen sorgten für ein angenehmes Klima. Oben angekommen, auf der Landskrone lief zudem das "Brezelfest", bot uns ein atemberaubender Blick über das Ahrtal und die umliegende Gegend. Der Aufstieg ist phasenweise durchaus fordernd, der Ausblick entschädigt aber für alles und auch die Mädels hatten ihre Freude daran.

Passend zum Turnierstart am Sonntag waren wir dann weder auf dem Platz. Drei Spiele hatten wir am Sonntag, sportlich lief es nicht ganz so flüssig wie tags zuvor. Das Turnier hatte Kraft gekostet, zudem mussten wir mit einigen Verletzungssorgen umgehen. Dennoch ackerten wir und verkauften uns bei den Spielen gegen den 1. FC Saarbrücken (0:1), die MSG Bad Vilbel (0:2) und Young Boys Bern (2:1) sehr gut. Wir gingen als elfbeste Mannschaft aus dem Turnier uns hatten eine schöne Zeit in Bad Neuenahr.

Das "Apollinaris-Stadion" war der Ort des Geschehens und die Anlage kann sich wirklich sehen lassen. Drei Plätze hat der Sportpark, zwei davon verfügen über Kunstrasen und Flutlicht.. Einer dieser Kunstrasenplätze kann sogar mit einer Tribüne punkten. Und auch das Stadion selbst ist ein Hingucker: eine höher gesetzte Tribüne auf der einen, einige Stufen auf der anderen Seite - der SC 13 Bad Neuenahr hat eine schicke Bude. Unter der Tribüne befinden sich Kabinen und Funktionsräume, auf der Tribüne selbst eine Sprecherkabine und ein paar Presseplätze - es fehlt an nichts. Für mich war es der erste Besuch in Bad Neuenahr und diesen werde ich defintiv in guter Erinnerung behalten!

Die Rückfahrt aus Bad Neuenahr verlief deutlich entspannter als der Hinweg. Drei Stunden nach Abfahrt im Kurort waren wir zurück in Osnabrück. Wir hatten tolle Tage bei einem sehr guten Turnier und würden jederzeit wieder ins das kleine Örtchen in Rheinland-Pfalz fahren.

Thema: Zweite Liga
Rubbel99

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15.05.2018 18:10 Forum: BVC Damen

Wie viele andere Clubs auch wird der BVC sicherlich längst die Lizenz für die zweite Liga beantragt und auch bekommen haben. Wirtschaftlichkeits- und Solvenzprüfungen seitens des DFB sind dann ja erfolgt. Also scheint es einen Plan zu geben.

Oberliga wäre auch ok?
Ganz ehrlich: wenn der Sponsor abspringt (und das weiß man vermutlich nicht erst seit dem heutigen Frühstück), dann hat man als Verein umgehend zu reagieren. Und ich denke, dass ist geschehen. Denn einfach so zurückziehen und andere Vereine darunter leiden zu lassen, das geht zum Glück nicht so einfach. Es wäre auch eine Frechheit!

Thema: Unterwegs mit dem OSC...
Rubbel99

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09.05.2018 11:18 Forum: Andere Fotos

Die U17 ist durch, sportlich haben wir da die Klasse gehalten und für eine große Überraschung gesorgt. Der Klassenerhalt ist auch bei den Oberligadamen das Ziel - am Sonntag ging es zum vorletzten Auswärtsspiel nach Ahlerstedt.

SV Ahlerstedt/Ottendorf vs. Osnabrücker SC
0:2 (0:0)
Oberliga Niedersachsen Frauen, Deutschland
Stadion am Auetal, Ahlerstedt
50 Zuschauer


Knapp zwei Stunden fährt man von Osnabrück nach Ahlerstedt. Nach einem ausgiebigen Teamfrühstück machten wir uns auf den Weg in den Landkreis Stade und hatten bei der Anfahrt unsere Sorgen. Denn um Bremen staute sich der Verkehr heftig, fast 15km Blech ließen uns den Weg durch die Stadt Bremen nehmen. Mit gut einer Dreiviertelstunde Verspätung kamen wir in Ahlerstedt an, ein späterer Anstoß wurde vom Schiedsrichter abgelehnt. So blieben uns nur noch gut vierzig Minuten bis zum Anstoß. Stressig war's, der Lohn entschädigt aber für alles.

Denn wir gewannen das Spiel völlig verdient mit 0:2 (0:0), waren über die komplette Spielzeit spielbestimmend und machten einen großen Schritt gen Saisonziel. Und das auf einer sehr schönen Anlage.

Für mich war es der erste Besuch in Ahlerstedt und ich freute mich über das neue Kreuz auf der Stadionliste. Und ich war überrascht: denn das "Stadion am Auetal" kann eine Menge! Entlang einer Längsseite finden die Besucher eine Überdachung, darunter zahlreiche Stehplätze und einzelne Sitzmöglichkeiten. Zudem wartet das Catering unter der "Tribüne" auf die Zuschauer - es roch nach Pommes und Wurst, zudem gab es Kuchen, Leckereien und Kaltgetränke. Und auch die Gegenseite ist ausgebaut: neben dem Sprecherturm finden sich hier vier Stehstufen und eine Art überdachte Terrasse, die erhöhtes Stehen ermöglicht. Sechs Flutlichtmasten machen Abendspiele möglich. Einfach eine super schöne Anlage!

Etwa fünfzig Zuschauer fanden sich am Sonntag bei sommerlichen Temperaturen und familiärer Atmosphäre ein. Für 2,50 € bekommt man beim SVA/O Oberligafußball, selber Preis gilt dem Vernehmen nach auch bei den Herren. Ein Besuch in dem kleinen Dörfchen lohnt sich!

Die Rückfahrt verlief dann völlig unspektakulär. Wir starteten in Ahlerstedt, unterbrachen die Fahrt bei einem bekannten und sehr leckeren Diner in Oyten (Grüße gehen raus an die Tischnachbarn der Handballdamen des TuS Komet Arsten) und erreichten OS in den frühen Abendstunden.

Anbei habe ich euch ein paar Handybilder angefügt, viel Spaß beim Stöbern!

Thema: Groundhopping an der Basis
Rubbel99

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03.05.2018 16:14 Forum: Andere Fotos

Zurück an der Basis, allerdings im Nachbarland. Ihr nennt es bekloppt? Ihr habt recht! großes Grinsen

Weiteveense Boys II vs. Valther Boys II
1:5 (1:3)
Mannen Zondag Deerde Klasse, Niederlande
Sportpark t'Amsterdamse Veld, Weiteveen
70 Zuschauer


Zugegeben, man muss schon mächtig verrückt sein, um sich an einem Sonntagmorgen um 10:00 Uhr an einen niederländischen Amateurplatz zu stellen. Ganz ehrlich? Es macht Spaß und ich würde es immer wieder tun, wie an diesem 15. April 2018.

Denn unser Auswärtsspiel bei der FSG Twist in Neuringe nahe der niederländischen Grenze war einfach eine sehr gute Gelegenheit um die eigene Groundliste ein wenig weiter wachsen zu lassen. Klar war, dass vor unserem Match um 13:00 Uhr definitiv noch was drin sitzt. Klar war auch, es muss früh und relativ Grenznah sein, um zumindest eine Halbzeit sehen zu können. Auf diversen niederländischen Fußballseiten wurde recherchiert, drei Tage vor dem Match gab es das Ziel. Der Sportpark „t' Amsterdamse Veld“ in Weiteveen (Gemeinde Emmen) sollte es werden.

Und so ging es an diesem Sonntag um 08:00 Uhr los um über zahlreiche Bundesstraßen, der niederländischen A37 und über Klazienaveen den kleinen Ort zu erreichen. Weiteveen ist ein Dorf, viel hat das etwa 1.700 Einwohner starke Örtchen nicht zu bieten. Doch um Sightseeing ging es mir nicht. Ich bog stattdessen in den „Ingeneur Biewengaweg“ ein und parkte nur wenige Augenblicke später direkt vor dem Sportpark. Herrlich. Den Anstoß erlebte ich kurz vor dem Durchqueren des Stadiontores, ich sah eine wirklich feine erste Hälfte des Matches zwischen den zweiten Mannschaften der Weiteveense Boys und den Valther Boys in der (wenn ich richtig recherchiert habe) elften Liga und hatte durchaus Spaß. Das Spiel wusste zu unterhalten und auch der Sportpark gefiel. Und das, obwohl es keinen wirklichen Ausbau gibt.

Denn der Sportpark „t' Amsterdamse Veld“ ist ein Komplex aus mehreren Plätzen, wobei nur der Hauptplatz mit einer Barriere umrandet ist. Zudem kann das Hauptfeld eine digitale Anzeigentafel vorweisen. Das war es dann auch schon, wenn man das großzügige Klubheim auf dem Gelände mal außen vor lässt. Im Klubheim gab es auch das Catering: der Kaffee kostete mich einen Euro, für ebenfalls einen Taler bekam ich einen lecker „Bollen“ mit Schinken. Frühstück in den Niederungen des niederländischen Amateurfußball – mir gefiel es. Gut siebzig Zuschauer fanden sich während des Spielgeschehens bei freiem Eintritt am Platz ein, Stimmung gab es nur bei den hin und wieder mal kuriosen Entscheidungen des Schiedsrichters und nach den Toren. Ansonsten war es ein gemütlicher Kick an einem Sonntagmorgen.

Beim Stand von 1:3 verließ ich zur Pause den Platz um pünktlich zum Treffpunkt im emsländischen Neuringe zu sein. Der Weg führte über „Nieuw-Schoonebeek“ auf den Twist und mit einem neuen Kreuz mehr im Kasten. Besser hätte der Vormittag kaum laufen können!

Anbei habe ich euch ein paar Handybilder angefügt, viel Spaß beim Stöbern!

Thema: Unterwegs mit dem OSC...
Rubbel99

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23.04.2018 19:08 Forum: Andere Fotos

Abschluss der Auswärtsspiele für diese Saison mit der U17 - "Don't tell me that it's over!"

1. FFC Turbine Potsdam vs. Osnabrücker SC
6:1 (3:1)
U17-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost, Deutschland
Sportzentrum Waldstadt, Potsdam
50 Zuschauer


Ein letztes Mal auf Reisen, ein letztes Mal Bundesliga auswärts in dieser Saison. Bereits am 07.04. ging es für uns zu Turbine Potsdam – ein Verein mit Tradition und einem großen Namen.

Auch nach Potsdam reisten wir bereits am Freitagnachmittag an. Viel Verkehr und einige Staus sorgten für eine lange Tour, erst nach gut acht Stunden (!) erreichten wir die schöne Hauptstadt des Landes Brandenburg. Viel zu sehen gab es nicht mehr: unser Hotel lag im Stadtteil Babelsberg, unweit des „KarLi“. Wir checkten ein, gingen schlafen und beendeten den Tag.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf zur Hürde „Turbine“. Spielt die erste Frauenmannschaft von Turbine Potsdam im „KarLi“ (Karl-Liebknecht-Stadion), so kickt die U17 in der Regel im Sportzentrum Waldstadt. Das war auch unser Ziel. Keine Viertelstunde waren es vom Hotel zur Anlage und für mich zu meinem nächsten Kreuz in der Sammlung. Das Sportzentrum Waldstadt wird von mehreren Vereinen bespielt. Neben der U17 von Turbine Potsdam spielen hier auch sieben weitere Vereine. Die Anlage verfügt über einen Rasenplatz und bekommt gerade ganz frisch einen Kunstrasenplatz verpasst. Eine Laufbahn (ganz klassisch mit Asche) rundet das ganze ab. Ausgebaut ist die Hütte auch: neben einem großzügigen Funktionstrakt (mit zahlreichen Graffitti) gibt es ein kleines „Vereinsheim“ (mit einer großen Palette an Angeboten für kleines Geld) mit Außenterasse und sechs nicht überdachte Stufen. Auf diesen laden einige Bänke zum Sitzen ein. Nettes Ding, dieses Sportzentrum! Etwa fünfzig Zuschauer fanden sich ein – zu unserer Freude auch gut zehn Osnabrücker/innen.

Nicht ganz so nett verlief das Spiel. Wir verloren 1:6, zeigten aber dennoch eine gute Leistung und waren trotz des Ergebnisses zufrieden. Und wenn wir heute auf die Tabelle gucken, dann machen wir das mit einem Grinsen. Denn wir haben am Samstag gegen Werder Bremen gewonnen, damit ordentlich überrascht und die Abstiegsränge verlassen. Vor dem letzten Spiel (Samstag dahei gegen Hohen Neuendorf) haben wir zwei Punkte Polster auf die Abstiegsränge. Der Klassenerhalt ist mehr als greifbar!

Im Anhang findet ihr neben den Bildern aus Potsdam-Waldstadt auch einige Aufnahmen des „KarLi“. Das Stadion des SV Babelsberg 03 habe ich eine Woche vor dem Spiel bei Turbine auf dem Rückweg aus dem Urlaub gespotted. Der SVB ist mir, nicht nur aufgrund seiner politischen Einstellung, durchaus sympatisch. Und das "KarLi" ist eine sehr feine Bude!

Thema: Zweite Liga
Rubbel99

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02.04.2018 10:52 Forum: BVC Damen

Cloppenburg jubelt und feiert drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
https://www.fupa.net/berichte/bv-cloppen...lg-2000846.html

Thema: 2. Damen
Rubbel99

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31.03.2018 23:40 Forum: BVC Damen

15:0 gegen Fortuna Einen? Kann man mal machen...

Der Spielbericht:
https://www.fupa.net/berichte/bv-cloppen...st-2000085.html

Die Bilder zum Spiel:
www.fupa.net/VtfbkJOG

Thema: Saison 2017/2018
Rubbel99

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30.03.2018 11:21 Forum: BVC 1. Herren

Absolut verdienter Punkt gestern gegen Bersenbrück, mit etwas mehr Glück wäre sogar mehr drin gewesen. Der BVC hat sich den Zähler erarbeitet und lässt auf mehr hoffen.

Einen ausführlichen Spielbericht findet ihr hier:
https://www.fupa.net/berichte/bv-cloppen...ck-1999170.html

Viele Bilder vom Spiel gibt es hier:
https://www.fupa.net/galerie/bv-cloppenb...1802/foto1.html

Thema: Jugendfussball
Rubbel99

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27.03.2018 19:00 Forum: BVC Jugend

https://www.fupa.net/berichte/bv-cloppen...in-1996453.html

Thema: Hallescher FC vs. Sportfreunde Lotte
Rubbel99

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Hallescher FC vs. Sportfreunde Lotte 26.03.2018 18:05 Forum: Andere Fotos

1:0 (1:0)
3. Liga, Deutschland
Kurt-Wabbel-Stadion, Halle/Saale
4.307 Zuschauer


Niemals geht man so ganz - das Sprichwort trifft voll und ganz auf meine Tätigkeit als Vereinsfotograf der Sportfreunde Lotte zu. Obwohl ich eigentlich mit Abschluss der letzten Saison meinen Abschied im Tecklenburger Land feierte bin ich auch in dieser Saison noch hin und wieder für den Drittligisten im Einsatz. Und so ging es für mich am Freitag vor zwei Wochen an die Saale. Halle war das Ziel - volle Lotte Drittligafußball.

Freitagmittag, zwölf Uhr am Lotter Kreuz. Das Medienteam der Sportfreunde macht sich auf den knapp 380km langen Weg an die Saale. Gut vier Stunden Fahrt sollten es werden und bis zur ehemaligen Grenze lief auch alles flüssig. Doch dann bekamen wir die Faust von Petrus voll in die Magengrube: Schnee, Eis und glatte Straßen sorgten für trübe Sicht und schlechte Laune, nach etwas mehr als fünf Stunden erreichten wir das völlig verschneite Halle. Alles um uns war weiß und selbst die Austragung der Partie war nicht mehr sicher. Der HFC aber machte mobil, fand Helfer und schippte (auch einige Lotter halfen mit) den Rasen frei. Schiedsrichter Kornblum gab eine Dreiviertelstunde vor dem Match auch grünes Licht - der Zirkus konnte starten. Die Manege war unglaublich schwer bespielbar und die Lotter Künstler kamen damit irgendwie nicht zurecht. Am Ende unterlag Lotte knapp aber verdient mit 1:0.

4.307 Zuschauer schauten sich das Spektakel im Kurt-Wabbel-Stadion (ich vermeide einmal mehr bewusst den Sponsorennamen) an, gut fünfzig von Ihnen kamen aus dem Tecklenburger Land. Die Stimmung war durchschnittlich, das Wetter war mies und irgendwie merkte man, dass es für alle Beteiligten eher mehr eine Pflichtaufgabe als ein toller Fußballabend war. Das ursprüngliche Kurt-Wabbel-Stadion wurde 1923 eröffnet, mehrfach umgebaut und 2010 durch einen kompletten Neubau ersetzt. Fast nichts erinnert mehr an die damals gut 15.000 Zuschauer fassende Spielstätte des HFC, lediglich die unter Denkmalschutz stehende Außenwand ist noch übrig. Der Rest ist modern und alles andere als unkomfortabel. Der HFC hat sich einen schönen Sportpark gebaut, kann auch jetzt gut 15.000 Zuschauer beherbergen und hat ein reines Fußballstadion. Drei Sitzplatztribünen und eine reine Stehplatztribüne hat das neue KWS, weitere Stehplätze finden sich in den jeweiligen Eckblöcken. Einer dieser ist auch der Gästeblock. Das Stadion ist vollüberdacht, bietet den Besuchern rot-weiße Schalensitze und kann mit einem Funktionsbau und Logen bei der zahlenden Gesellschaft punkten. In diesem Funktionsbau sind neben den Logen auch Kabinen und Presseräume sowie die Einsatzzentralen eingelassen. Vier kleine Lichtmasten und viele Strahler unter dem Stadiondach leuchten die Hütte aus, Solarzellen auf dem Dach sorgen für grüne Energie.

Tickets gibt es beim HFC schon für 12.-€ (Stehplätze). Für einen Sitzplatz legt der Besucher zwischen 20.-€ und 24.-€ auf den Tresen - je nach Lage und Art. Und wer es noch exklusiver mag, der gönnt sich für schlappe 150.-€ einen Sitz in VIP-Bereich. Unsere Arbeitskarten wurden im Vorfeld unkompliziert nach Lotte geschickt - wir brauchten uns um nichts kümmern. Der Empfang war herzlich und sehr freundlich, der Abschied war es ebenso. Und auch auf der Rückfahrt schneite es - bis zur ehemaligen Grenze. Gute fünf Stunden nach Abfahrt in Halle hatte uns das kleine Dorf am Autobahnkreuz wieder.

Anbei habe ich euch ein paar Bilder angefügt. Viel Spaß beim Stöbern!

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