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Rubbel99
Haudegen


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Groundhopping an der Basis Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Groundhopping an der Basis? Läuft! Zumindest am vergangenen Wochenende. Samstagabend waren wir zum Grillen in der Nähe von Oldenburg eingeladen, die Freundin musste zur Uni nach OL und ich nutzte das für eine entspannte Tour durch die Huntestadt. Den Beginn machte ein Spiel der A-Junioren Kreisklasse Oldenburg.

SV Ofenerdiek vs. FC Hude
1:1 (0:1)
1. Kreisklasse Oldenburg A-Junioren, Deutschland
Sportanlage Lagerstraße, Oldenburg
12 Zuschauer


Beim SV Ofenerdiek sollte es auf dem Hauptplatz um Punkte gehen. An der Lagerstraße im Oldenburger Norden gelegen bietet dieser mit einer kleinen Tribüne sogar ein wenig Ausbau. Allerdings folgte vor Ort die Ernüchterung: Gespielt wurde auf einem Nebenplatz am nahe gelegenen See. Egal, der Ground muss gemacht werden und mir war irgendwie nach Fußball. Ich sah ein gutes Jugendmatch mit ordentlich Tempo und zwei schönen Toren. Es war das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellenführer, mit einem Remis gingen Ofenerdiek und Hude auseinander. Der Nebenplatz an der Lagerstraße bietet eigentlich keinen Ausbau, wenn man mal von einer kleinen Holzbank und ein paar Treppenstufen an einem Graswall absieht. Catering gab es nicht, auch die Zuschauermassen hielten sich irgendwie
arg zurück. Wie dem auch sei, das Spiel war ein guter Auftakt in ein fußballreiches Wochenende.


VfL Oldenburg vs. SG Ramsloh/Strücklingen/Scharrel
10:0 (4:0)
C-Junioren Bezirksliga, Deutschland
Stadion an der Alexanderstraße, Oldenburg
30 Zuschauer


Nach dem Spiel in Ofenerdiek ging es zurück in Richtung Zentrum. Eigentlich stand als nächstes Ziel „Ofen“ auf dem Zettel, das dort angesetzte Spiel wurde jedoch im Laufe des Morgens abgesagt. Eine Alternative gab es an der Alexanderstraße: Dort trafen in der C-Jugend Bezirksliga der Tabellenführer VfL Oldenburg auf die SG Ramsloh/Strücklingen/Scharrel. Das Stadion an der Alexanderstraße ist die sportliche Heimat des VfL Oldenburg, das Stadion ist nahezu komplett ausgebaut. Drei Stehstufen runderum bieten erhöhte Möglichkeiten, eine kleine Tribüne mit grünen Schalensitzen laden ebenso zum Verweilen ein. Im Vereinsheim in der angrenzenden Sporthalle gab es einen leckeren Kaffee für den schmalen Euro, das Spiel wurde in entspannter Atmosphäre genossen. „Wir wollen hier nicht untergehen“, gab der Gästetrainer seinen Jungs noch vor dem Spiel mit auf die Reise – das 0:10 aus Gästesicht spricht eine ganz andere Sprache. Eine Halbzeit sah ich mir an. Vier gut herausgespielte „Buden“ gab es bei freiem Eintritt zu sehen, mich zog es weiter in den Nordwesten der Stadt.


Polizei SV Oldenburg vs. VfL Oldenburg III
2:2 (1:0)
1. Kreisklasse Oldenburg, Deutschland
Sportanlage „Am Heidbrook“, Oldenburg
70 Zuschauer


Oldenburg-Wechloy hieß das Ziel. Doch anders als die meisten zog es mich nicht ins nahe gelegene Shoppingcenter, sondern in die kleine Stichstraße „Am Heidbrook“. Hier liegen zwei Sportanlagen nebeneinander: Die Sportanlage des Polizei SV und die Wechloyhalle. Doch zunächst rieb ich mir die Augen: Ein Bus vom FSV Mainz 05 fuhr vor und ich fragte mich, wer von uns beiden sich da verfahren hätte. Die Antwort gab es später: Keiner. Mainz gastierte in der Halle zur B-Jugend-Meisterschaft der B-Jugend in Oldenburg, für mich ging es auf die andere Straßenseite zum Polizei SV. Der Kreisklassist hatte den VfL Oldenburg III im Herrenfußball zu Gast. Der Besucher findet „Am Heidbrook“ eine Anlage ohne großen Ausbau, allerdings wartet ein sehr schönes Klubhaus auf seine Gäste. Dort gibt es allerlei Getränke und Snacks zu sehr humanen Preisen. Der Polizei SV spielt auf zwei Rasenplätzen, die mit Ausnahme einer manuellen Anzeigentafel nichts sehenswertes bieten. Der Rasen ist arg uneben, der Ball holperte ohne Ende und ein richtiges Spiel war nicht möglich. Nach einer insgesamt schwachen Partie gab es ein 2:2 – Unentschieden.

Rückblickend war es ein durchaus lohnender Tag mit zwei neuen für die persönliche Liste. Die Spiele waren insgesamt ordentlich und durchaus auf gutem Niveau. Auch am Sonntag ging es mit drei Spielen weiter, allerdings gab es dort gleich drei „neue“ Anlagen für die Liste. Mehr dazu aber später.

Anbei habe ich euch einige Handybilder angefügt – viel Spaß beim Stöbern!



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26.04.2016 17:04 Rubbel99 ist offline Email an Rubbel99 senden Beiträge von Rubbel99 suchen Nehmen Sie Rubbel99 in Ihre Freundesliste auf
Rubbel99
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Sonntagmorgen, halb acht Uhr, der Wecker klingelt. Sein Ernst? Ja, denn auch am Sonntag sollte es fußballreich werden. Der Anfang sollte in Bünde gemacht werden, sollte...

Doch das Spiel zwischen der Bünder Reserve und dem SC Enger wurde mangels Personal beim Gast sehr spontan (zehn Minuten vor Anstoß) abgesagt. Schade, dabei hat Bünde ein durchaus sehenswertes Stadion mit einigen Stufen und Sitzmöglichkeiten entlang einer Längsseite. Egal, eine Alternative musste her – und die gab es in Hiddenhausen-Oetinghausen.


SV Oetinghausen vs. Bünder SV
2:2 (1:1)
B-Junioren Kreisliga Herford, Deutschland
Sportplatz Oetinghausen, Hiddenhausen
21 Zuschauer


Ähnlich wie schon am Samstag machten Jugendspiele den Anfang: Los ging es in Oetinghausen an der Mittelpunktstraße, dort hat der SV Oetinghausen seine sportliche Heimat auf Kunstrasen. Der Platz ist nicht ausgebaut, bietet aber ein modernes Klubhaus und einen Graswall. Ziemlich unspektakulär. Das Spiel passte sich dem Platz an: Recht unappetitlich kickten die Mannschaften ihre Pflicht herunter. Wir (der Autor dieser Zeilen fuhr heute nicht alleine durch das Land) gingen zur Pause, sahen zwei „Zufallstreffer“ und freuten uns auf das nun folgende, erste Derby des Tages.


TV Elverdissen vs. SG Herringhausen/Eickum
0:4 (0:2)
B-Junioren Kreisliga Herford, Deutschland
Stadion „Am Freibad“, Herford-Elverdissen
67 Zuschauer


Kurz vor Anstoß der Partie kamen wir passend zum Einlauf der Mannschaften im Stadion „Am Freibad“ im Herforder Stadtteil Elverdissen an. Eine befreundete Journalistin gab uns den Tipp mal in Elverdissen vorbei zu schauen. Und es lohnte sich in der Tat: Aus dem Klubhaus drang der Duft von frischem Kaffee, belegte Brötchen warteten ebenso. Und ein Ground, der sich durchaus sehen lassen kann: Drei Stufen gibt es entlang einer Längsseite, das ebenfalls auf dem Gelände stehende Klubheim machte einen ebenso guten Eindruck. Für einen schmalen Taler gab es Brötchen und Kaffee, auch die Atmosphäre war sehr angenehm. Unser Besuch war kurz – für einen Beteiligten des Spiels wurde der Spielbesuch jedoch noch kürzer: Nach einer Notbremse monierte Elverdissens-Coach zu Recht auf einen Platzverweis für den Gast, Herringhausens Betreuer ließ sich zu einer herben und sehr lauten Beleidigung hinreißen und wurde ebenso zu Recht der Anlage verwiesen. Sieben Minuten waren da erst gespielt, der Betreuer hat seinem Verein einen Bärendienst erwiesen. Zwei Tore sahen wir auch hier, diese waren jedoch gut herausgespielt. Mit dem Pausenpfiff ging es weiter zum Hauptspiel des Tages – in einem absolut genialen Stadion!


Herforder SV Bor. vs. FSV Gütersloh
1:2 (0:0)
2. Bundesliga Frauen, Deutschland
Ludwig-Jahn-Stadion, Herford
125 Zuschauer


Gut eine Stunde und einen Besuch beim Burgerbomber später erreichten wir die Dennewitzstraße in Herford, hier steht das Ludwig-Jahn-Stadion. Und das ist ein einfach nur geiler Kasten! Unser erster Weg führte und jedoch an die Kasse um die Arbeitskarten in Empfang zu nehmen. Der Vollständigkeit halber: Sieben Euro kostet der Eintritt, Ermäßigungsberechtigte zahlen einen Euro weniger. Dafür gibt es eine echte Stadionperle, die nur noch von den Damen des Herforder SV bespielt wird. 18.500 Zuschauer passen ins Stadion, zahlreiche Stehplatzränge finden sich im Rund. Dazu gibt es eine im oberen Teil überdachte und mit Schalensitzen ausgestattete Tribüne, in deren Bauch sich die Funktionsräume und Cateringstände befinden. Flutlicht fehlt ebenso wie weiterer Komfort, das Stadion ist in die Jahre gekommen und weit von den modernen Betonschüsseln entfernt – ich liebe diese Bauten! Wir gönnten uns ein Kaltgetränk (für 2.-€ im 0,3L Becher) und ne leckere Currywurst (ebenfalls 2.-€) und begaben uns zu unseren Arbeitsplätzen. Der Mitfahrer nahm auf der Pressetribüne Platz, ich begab mich in den Innenraum. Leider fanden sich offiziell nur 125 Zuschauer zum Derby ein. Diese erlebten aber das pure Aprilwetter: Los ging es im Regen, daraus wurde Hagel und Schnee – der Platz war zwischenzeitlich weiß und sehr seifig. Im zweiten Durchgang folgte Sonnenschein gepaart mit weiterem Regen. Und auch das Spiel konnte sich nicht wirklich entscheiden: Mal war richtig Tempo drin, Minuten später wirkte wieder alles recht statisch. Am Ende gewann der FSV Gütersloh dank der besseren Chancenverwertung mit 2:1.

Nach dem Spiel ging es relativ zeitig zurück und nach gut einer Stunde Fahrt war Osnabrück erreicht. Der Tag hatte sich absolut gelohnt: Neben zwei Amateurgrounds konnte nun auch endlich das Ludwig-Jahn-Stadion offiziell gekreuzt werden.

Anbei habe ich euch noch einige Handybilder und Spielszenen angefügt, viel Spaß beim Stöbern!



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28.04.2016 18:15 Rubbel99 ist offline Email an Rubbel99 senden Beiträge von Rubbel99 suchen Nehmen Sie Rubbel99 in Ihre Freundesliste auf
Rubbel99
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Teil 3 der „Groundhopping-Terror-Tour“ durch Oldenburg und Umkreis. Vergangenen Samstag gab es gleich drei neue Grounds für die persönliche Liste, der geplante vierte Platz musste aufgrund einer spontanen Spielverlegung leider gestrichen werden. Den Anfang machte die Sportanlage Alexandersfeld.

Post SV Oldenburg vs. TuS Hasbergen
15:1 (12:0)
C-Junioren Kreisliga Ammerland, Deutschland
Sportanlage Alexandersfeld, Oldenburg
30 Zuschauer


Das C-Jugendspiel zwischen dem Post SV Oldenburg und dem TuS Hasbergen war das erste Ziel. Angesetzt war das Spiel auf dem Hauptplatz, mir überkam aber schon ein ungutes Gefühl. Selten finden Jugendspiele auf den Hauptplätzen statt. So war es auch Samstag: Der Hauptplatz war zwar abgekreidet, viel mehr ging dort aber nicht. Ausgebaut ist der Platz nicht, einzig das Vereinsheim des Klubs bietet ein wenig Überdachung. Gespielt wurde auf dem Nebenplatz, dort sah ich mir dennoch eine Halbzeit an. Und die hatte es in sich: Der Post SV dominierte nach Belieben und traf aus so gut wie allen Lagen. 12:0 stand es zur Pause einer sehr einseitigen Begegnung vor gut dreißig Zuschauern. Viele Eltern waren da und zu meiner Überraschung auch ein weiterer Groundhopper aus Braunschweig (mit dem Hauptspiel im Marschweg-Stadion am Nachmittag). Die Halbzeit wurde nett verquatscht, weiter ging es im Süden der Stadt.

Zumindest war das der Plan. Krusenbusch stand auf der Liste, vor Ort folgte die brutale Ernüchterung: Das geplante Spiel wurde kurzfristig am Morgen verlegt, ich stand vor einem perfekt vorbereiteten aber nicht bespielten Platz. Ein Alternativspiel musste her. Das Internet gab eine Möglichkeit, die fand sich an der Maastrichter Straße.


VfB Oldenburg vs. SG Essen/Bevern
3:0 (2:0)
C-Jugend Bezirksliga, Deutschland
Sportanlage Masstrichter Straße, Oldenburg
50 Zuschauer


Im Jugendleistungszentrum des VfB Oldenburg gab es die Partie zwischen dem VfB und der SG Essen/Bevern in der C-Jugend Bezirksliga. Das Oldenburger JLZ verfügt über einen beeindruckenden Funktionbau und einen Kunstrasenplatz. Das war's dann aber auch. Es blieb genug Zeit um sich gut eine Stunde des Spiels anzusehen, alle drei Tore waren schön herausgespielt. Oldenburgs Nachwuchs kann was am Ball! Rund um den Platz dürften etwa fünfzig Zuschauer gewesen sein, bis auf einige Sitzbänke aus Partygarnituren gibt es keinen Ausbau.

Von der Maastrichter Straße aus ging es zurück in den Nordwesten der Stadt und kurz hinter die Stadtgrenze. Vorbei an der Einkaufsmeile in Wechloy und mit kurzem Stopp zum Essen ging es in den Landkreis Ammerland.


TuS Ofen vs. JSG Apen/Gotano II
4:3 (2:1)
B-Junioren Kreisliga Ammerland, Deutschland
Sportzentrum, Ofen
17 Zuschauer


In Ofen sollte es auf dem Hauptplatz rund gehen, auch hier wurde auf dem Nebenplatz gespielt. Egal, die Grounds müssen gemacht werden und ich liebe den Sport einfach zu sehr, um sich dann kein Spiel anzusehen. Also rein in die gute Stube. Auch das Sportzentrum in Ofen bietet so gut wie kenien Ausbau, auch hier ist ein Vordach der angrenzenden Sporthalle der einzige Wetterschutz. Auf dem Nebenplatz sah ich eine rassige Partie mit vielen Toren, Ofen kämpfte sich zu einem Heimsieg und rang seinen Gegner nieder. Handgezählte siebzehn Zuschauer waren am Platz und ich sah einen alten Bekannten wieder: Der Braunschweiger Groundhopper vom Morgen fand das Spiel in Ofen auch attraktiver als die Alternativen im Mädchenfussball. Zur Halbzeit trennten sich unsere Wege: Ich blieb noch ein wenig, der Braunschweiger machte sich auf den Weg an den Marschweg zum Spiel des VfB Oldenburg gegen Eintracht Braunschweig II.

Ich fuhr anschließend weiter nach Wechloy, dort gab es das vorletzte Spiel des Tages.

Polizei SV Oldenburg vs. BW Bümmerstede II
1:1 (1:0)
2. Kreisklasse Oldenburg, Deutschland
60 Zuschauer


Vor wenigen Wochen war ich bereits beim Polizei SV Oldenburg und war von der Atmosphäre angetan. Mangels Alternativen (ich hatte keinen Bock auf den VfB Oldenburg) und weil ich sowieso nur Zeit für eine Halbzeit hatte ging es erneut auf die Sportanlage „Am Heidbrook“ in Oldenburg. Dort gab es ein Spiel der zweiten Kreisklasse zu sehen und im Vergleich zu meinem letzten Besuch hat sich der Platz richtig verbessert. Aus dem ehemaligen Acker wurde während der Sommerpause ein gut bespielbarer und fast ebener Platz, beide Teams zeigten darauf ein gutes Spiel. Beim Stand von 1:0 (ein sehenswerter Freistoß in den Winkel) verließ ich den Platz, sammelte die Freundin ein und fuhr weiter ins Emsland.


SV Meppen vs. VfV Borussia 06 Hildesheim
2:0 (2:0)
Regionalliga Nord, Deutschland
Emslandstadion, Meppen
1.706 Zuschauer


Das letzte Spiel des Tages war auch das Highlight: Meppen empfing Hildesheim und von Oldenburg aus waren wir in gut neunzig Minuten im Emslandstadion. Meppen dominierte nach Belieben, alles weitere zum Spiel und noch mehr Bilder gibt es auf unserer Website unter folgendem Link:
http://www.osnaball.de/gallery/allgemein...echsten-dreier/

Anbei findet ihr zahlreiche Bilder der Plätze. Viel Spaß beim Stöbern!



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Ein weiteres Kapitel "Groundhopping an der Basis" wurde am Donnerstag geschrieben: Es ging nach NRW in den Nachbarkreis Minden-Lübbecke.

TuS Dielingen vs. FC Bad Oeynhausen
1:1 (1:0)
Bezirksliga 1 Westfalen, Deutschland
Sportplatz Dielingen, Stemwede
80 Zuschauer


Mit acht Fußballbekloppten und zwei PKW ging es in den Stemweder Ortsteil Dielingen. Etwas mehr als dreißig Kilometer beträgt die Strecke von Osnabrück nach Dielingen, für alle Mitreisenden war es der erste Besuch beim Bezirksligisten. Zum Nachholspiel gastierte der FC Bad Oeynhasen in Dielingen.

Gut zwanzig Minuten vor dem Spiel erreichten wir die Anlage. Das Parken direkt am Platz war ebenso unkompliziert wie die Anreise und auch sonst hatten wir einen ganz entspannten Abend. Für 2.-€ Eintritt bekamen wir Einlass, ein Ticket gab es leider nicht. Insgesamt dürften gut achtzig Zuschauer der Partie des Tabellendreizehnten gegen den Tabellenvierten beigewohnt haben, die Stimmung heizte sich während des Spiels ein wenig auf. Denn auf dem Rasen gab es mehrere harte Fouls, Rudelbildungen und zahlreiche Diskussionen. Die Zuschauer pöbelten fleißig gegen alles, was irgendwie nicht deren Meinung war. Sehr amüsant für die neutrale Fraktion. Im Laufe des Abends entdeckten wir einen weiteren Groundhopper aus Bielefeld und einen Hannoveraner, auch die beiden hatten nichts besseres zu tun.

Zusammen wurde das Spiel verquatscht, die ein oder andere Wurst gegessen und das ein oder andere Bier geleert. Das Catering in Dielingen kann sich sehen lassen: Die Wurst kommt vom Holzkohlegrill und kostet 2.-€, zudem gibt es Pommes für 1,50€. Im sehr schicken Vereinsheim gibt es die Getränke: Barre Bräu (zum Glück war ich Fahrer und musste das meiner Leber nicht antun) im 0,3L - Glas für 1,20 €. Die Softdrinks kosten in gleicher Größe zwanzig Cent weniger. Und nicht nur das Vereinsheim gefiel.

Insgesamt verfügt der TuS Dielingen über eine sehr gepflegte Anlage mit kleinem Ausbau. Zwar ist nichts überdacht, dennoch können sich die Zuschauer rundherum auf Sitzbänken einen gemütlichen Platz zum Gucken aussuchen. Sechs Flutlichtmasten machen Abendspiele möglich. Einziger Haken: Eine Aschebahn lässt die Zuschauer doch ein wenig weit vom Geschehen stehen.

Nach dem Spiel machten wir uns relativ zügig auf den Rückweg und kamen ohne Probleme durch. Ein weiterer Ground ziert nun unsere Listen, das sammeln geht jedoch fleißig weiter. Später wieder in der dritten Liga.



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Sonntagmorgen, elf Uhr irgendwo zwischen Meppen und Haren. Während sich manch einer einen entspannten Start in den Tag macht sitzt der Rote schon wieder im Stadion. Bundesligafußball im Emsland – das gibt es tatsächlich!

SV Meppen vs. 1. FFC Turbine Potsdam
2:3 (0:1)
U17-Juniorinnen Bundesliga, Deutschland
Sportplatz Hemsen, Meppen
100 Zuschauer


Die Anfahrt nach Hemsen (nördlich von Meppen) gestaltete sich schwieriger als gedacht. Zwar waren sämtliche Straßen sehr frei, dennoch zwangen mich einige Umleitungen noch nie gesehene Pfade und Wege zu befahren. Unterwegs lagen Dörfer, die ich bisher nur von der Landkarte oder Straßenschildern kannte. Die „Tour de Emsland“ endete gegen halb elf auf dem Parkplatz des Sportplatz in Hemsen. Parkplatz und Eintritt waren frei – der Tag konnte starten. Und der begann mit einem Frühstück am Platz: einen Kaffee und eine Käsebrezel gab es, zwei Euro wechselten dafür den Besitzer, ein sehr fairer Kurs.

Hemsen ist eigentlich ein „alter Hut“ und war am Sonntag nur eine „Bestätigung“, um es mal in der Groundhopper-Sprache zu sagen. Doch der Besuch hatte einen Grund: der SV Meppen und Turbine Potsdam trafen in der U17-Juniorinnen Bundesliga aufeinander. In derselben Liga spielt auch die U17 des Osnabrücker SC und gegen Potsdam ist noch zu spielen. Mich überraschte die Kulisse: gut einhundert Zuschauer fanden am Sonntagmorgen den Weg nach Hemsen, darunter auch einige bekannte Gesichter der Meppener Fanszene. Einige von Ihnen waren tags zuvor noch in Unterhaching, man sah ihnen die Strapazen der Tour an. So wurde es aber ein netter Aufenthalt auf einer schönen Anlage.

Die U17 des SV Meppen trägt ihre Heimspiele in Hemsen aus. Der Sportplatz des SV Hemsen hat durchaus was zu bieten: zwei Rasenplätze gibt es, einer davon mit einer chicen Tribüne. Vier Sitzreihen gibt es in zwei Blöcken, getrennt vom Catering- und Sprecherbereich in der Mitte. Dazu wartet der Platz mit einem großzügigen Vereinsheim und Funktionstrakt auf. Die Sportanlage kann sich durchaus sehen lassen!

Ich sah eine Halbzeit der Partie, konnte mir einige Eindrücke verschaffen und sah mit dem 0:1 aus gut dreißig Metern noch einen sehr schönen Treffer der Gäste. Für mich ging es mit dem Pausenpfiff weiter und zurück nach Meppen – das nächste Ziel hieß Waldstadion. Schließlich war das Spiel mit dem OSC ja der eigentliche Grund für die Tour nach Meppen.


Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und ich wollte nach der bitteren Pille bei Union Meppen nicht einfach so nach Hause fahren. Irgendwas musste noch her um zumindest kurzzeitig auf andere Gedanken zu kommen. Und so wurden kurz vor Abfahrt die Spielpläne gecheckt und mit der zu fahrenden Route abgeglichen. Drei Möglichkeiten gab es. Eine wäre zwar ein neuer Ground gewesen, aber auf Dorfplatz und Kreisklassengekicke hatte ich absolut keine Lust. Ich wählte eine wahre Stadionperle aus.

VfL Herzlake vs. SpVgg. Brandlecht/Hestrup
2:1 (1:0)
Bezirksliga Weser-Ems III, Deutschland
Hasetal-Stadion, Herzlake
300 Zuschauer


Auch wenn auch der Besuch in Herzlake nicht der erste war so reizte das Stadion doch gewaltig. Gut eine halbe Stunde brauchte ich vom Waldstadion in Meppen zum Hasetal-Stadion in Herzlake und passierte pünktlich zur zweiten Halbzeit der Bezirksligabegegnung zwischen dem VfL Herzlake und der Spielvereinigung Brandlecht/Hestrup die Stadiontore. Ein Ticket brauchte ich nicht mehr zu lösen, hätte ich aber bei schmalen drei Euro Eintritt gerne getan.

Herzlake spielt mittlerweile wieder in der Bezirksliga, das Team stieg zu dieser Saison frisch aus der Kreisliga auf. Seine goldenen Jahre hatte der Klub zu Beginn der 1990er, als mit einem großen Möbelfabrikanten im Hintergrund sogar an das Tor zur zweiten Bundesliga geklopft wurde. 1992 gab es mit 6.500 Zuschauern die beste Kulisse im Hasetal-Stadion, von 1994 bis 1999 spielte man in der Regionalliga (damals dritthöchste Spielklasse). Präsident und Mäzen Klose zog sich zurück, die finanzielle Lage verschlimmerte sich dramatisch und der Klub verschwand von der Bildfläche. Herzlake stieg freiwillig in die erste Kreisklasse Emsland ab. Seit 2007 arbeitet der klub nun an einem Neubeginn und befindet sich auf einem guten Weg. Eigengewächse und Spieler aus der Region sollen es im Hasetal nun richten – bisher scheint das ganz gut geklappt zu haben. Am Sonntag stand das Duell gegen Mitaufsteiger Brandlecht auf dem Programm, zur Pause führte der VfL bereits mit 1:0. Ich sah eine gute zweite Hälfte mit vielen Aktionen und zwei weiteren Toren, gönnte mir eine Bratwurst (1,50 €) und einen Kaffee (1.-€) und nahm auf den Stufen der Gegengerade Platz. Gut war die Kulisse: Der Stadionsprecher gab im Verlauf der Halbzeit offiziell dreihundert Zuschauer bekannt – mir kam das ein wenig untertrieben vor.

Das Hasetal-Stadion zu Herzlake – was hat dieser Platz schon alles erlebt. Neben den Spielen des VfL sah das Stadion auch Länderspiele und zahlreiche „Fußballschlachten“. Das Stadion ist ein absolutes Schmuckkästchen: 7.000 Zuschauer finden offiziell noch Platz im Hasetal-Stadion, die meisten von Ihnen auf unüberdachten Stehstufen. Und davon gibt es einige. Sieben Stufen entlang der Gegengerade, sieben Stufen hinter beiden Toren und jeweils vier Stufen links und rechts der höher gesetzten Haupttribüne. Letztere ist auch überdacht und bietet mehreren hundert Besuchern einen Sitzplatz auf Holzbänken oder roten Schalensitzen. Das Stadion hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Lediglich eine neue Anzeigetafel wurde installiert und neben der Haupttribüne findet der Besucher nun einen großzügigen Cateringbereich mit überdachter „Terasse“. Acht Flutlichtmasten mit insgesamt dreißig Strahlern lassen auch Spiele am Abend kein problem werden. Das Hasetal-Stadion ist ein reines Fußballstadion, man ist nah am Geschehen und hat beste Sicht von allen Plätzen.

Nur wenige Kilometer sind es von der Kreisgrenze Cloppenburgs bis zum Hasetal-Stadion in Herzlake. Und für das, was der Stadionliebhaber da geboten bekommt, lohnt sich jeder Kilometer. Für mich war es definitiv nicht der letzte Besuch beim VfL – es gibt einfach Stadien, da fährt man gerne öfter hin.



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26.09.2017 17:06 Rubbel99 ist offline Email an Rubbel99 senden Beiträge von Rubbel99 suchen Nehmen Sie Rubbel99 in Ihre Freundesliste auf
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Ich war Anno 1993 beim Spiel der Herzlaker gg. Essen als Zs. dabei. 1:1 ging das Spiel aus. Der Möbelfabrikant Klose, der auch in Polen produzieren ließ, nutze seinerzeit seine Kontakte in den Osten, um zahlreiche polnische Spieler ins Emsland zu lotsen. Mit Peter Harth spielte ein späterer BVC er bei den Herzlakern. Wie Rubbel schon schrieb, ging es nach Kloses Demission schnell nach unten. Ich finde es dennoch erstaunlich, dass 300 Zs. in der Bezirksliga dem Spiel bewohnten. Damals waren es im Schnitt kaum mehr. Beim BVC kommen mit durchschnittlich 200 Zs. zur Zeit so viele wie bei gut besuchten Jugendspielen. Oberliga ist halt Mist!


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Vielleicht nicht mehr so ganz die Basis, dafür aber feinster Amateurfussball aus der wohl kleinsten Oberliga Deutschlands...

BTS Neustadt vs. Bremer SV
2:2 (1:2)
Bremen-Liga, Deutschland
Bezirkssportanlage Süd, Bremen
70 Zuschauer
26.11.2017


Halbzeithopping in der Bremen-Liga, zwei neue Grounds waren Sonntag möglich. Gesagt, getan. Eigentlich wollte ich nur unseren kommenden Gegner im Frauenfussball beobachten, dank guter Ansetzungen und kurzen Wegen in Bremen ging aber noch mehr. Aus einem wurden drei Spiele, den Anfang machte ich im Stadtteil Neustadt. Und das ganze nicht alleine.

Dort sollte um 13:00 Uhr das Spiel zwischen dem BTS Neustadt und dem Bremer SV steigen. Eigentlich spielt BTS Neustadt an der Erlenstraße, der Ground ziert seit über zehn Jahren meine Liste und hätte mich nicht mehr gereizt. Doch aufgrund der Wetterlage verlegte BTS das Spiel auf die Bezirkssportanlage Süd an der Volkmannstraße – eigentlich die sportliche Heimat des FC Roland Bremen. Astrein, denn da war ich bis dato noch nicht. Nach kurzer Kommunikation mit der Reisegruppe aus Hardenberg (zwei von ihnen machten ebenfalls einen Tag in der Bremen-Liga) traf man sich am Platz. Die Anfahrt war entspannt, in unter einer Stunde erreichte ich die Anlage in Bremen. Etwa vierzig Minuten waren es noch bis zum Spiel, doch schon jetzt war eine Menge los in der Umgebung. Ich parkte an einem nahe gelegenen Supermarkt und machte mich zu Fuß auf. Schon im Vorfeld war klar, dass auf dem Kunstrasenplatz gespielt würde. Doch das war mir egal. Vor Ort traf ich auf die anderen beiden Mitstreiter, für alle war das der erste neue Ground des Tages. 4.-€ zahlt man an der Kasse und bekommt dafür feinsten Amateurfußball zu sehen – ein Ticket gab es zumindest gestern leider nicht. Dafür gab es eine kleine, aber feine Stadionzeitung: Im „BTS-Aktuell“ erfährt der Zuschauer auf achtzehn Seiten alles zum Spiel, Gegner und dem Gastgeber. Aktuelle News und Spielerportraits runden das ganze ab – kostenlos liegt das Heft am Eingang zur Mitnahme aus.

Der Tabellenletzte BTS Neustadt empfing den Bremer SV – auf dem Papier eine eigentlich klare Sache. Doch beim BSV herrscht derzeit das Chaos und auch die Mannschaft schient einiges davon abzubekommen. Wir sahen eine durchwachsene erste Hälfte, nach der der BSV mit 2:1 in Führung lag. Sehr zru Freude der mitgereisten Fans: etwa dreißig Anhänger des BSV sorgten während des Spiels immer wieder für Stimmung und machten aus dem tristen Kunstrasenplatzgekicke zumindest eine kleine Party. Der Kunstrasenplatz der BSA Süd in Bremen bietet keinerlei Ausbau. Und auch kein Catering. Und wenn nicht mal die „öffentliche Gaststätte“ für einen warmen Kaffee geöffnet ist, dann ist das schon irgendwie ein Armutszeugnis. Schließlich reden wir hier von der fünften Liga. Aber gut – manchmal ist das eben so. Ausgebaut ist aber der Hauptplatz – hier spielt der FC Roland Bremen normalerweise. Eine Längsseite verfügt über sechs unüberdachte Stufen, mittig sind zwanzig Schalensitze montiert.

Bilder vom Spiel findet ihr hier:
https://www.fupa.net/galerie/bts-neustad...2101/foto1.html

Mit dem Pausenpfiff gingen wir, unsere Wege trennten sich. Zumindest vorübergehend. Denn während die beiden Mitstreiter den BSC Hastedt ansteuerten, fuhr ich zum SV Werder. Am Weserstadion traf die zweite Frauenmannschaft der Grün-Weißen auf die TSG Burg Gretesch. Gretesch ist unser nächster Gegner im Pokal und am Sonntag zu Gast bei uns.



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Habenhauser FV vs. TuS Schwachhausen
3:5 (2:2)
Bremen-Liga, Deutschland
Bezirkssportanlage Habenhausen, Bremen
100 Zuschauer
26.11.2017


Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Schon während des Spiels bei Werder glühte das Smartphone, auch die Jungs in Hastedt wollten noch das dritte Spiel des Tages. Und so traf man sich in Habenhausen wieder.

Der Weg dahin war für beide fast identisch: mit dem Abpfiff verließen wir die Anlagen am Weserstadion und am Hastedter Osterdeich, machten uns auf den gut elfminütigen Weg nach Habenhausen und trafen uns passend zur zweiten Halbzeit beim Habenhauser FV wieder. Gekickt wurde, wie schon den ganzen Tag über, auch hier auf Kunstrasen. Die Anfahrt durch Habenhausen war recht entspannt, die Parkplatzsituation vor Ort eine Katastrophe. Lange Lust zu suchen hatte ich nicht, abgestellt wurde das Gefährt nah am Eingang in der zweiten Reihe. Nicht ganz richtig, aber keineswegs behindert und wenn was gewesen wäre, so war ich ja in der Nähe. Die anderen stellten das Auto auf dem Grünstreifen an der Straße ab – kleine Autos können auch Vorteile haben. Wir passierten gemeinsam das Stadiontor, Eintritt mussten wir nicht mehr zahlen. Fünf Euro hätten wir bei Spielbeginn noch zahlen dürfen. Wir bekamen am Eingang noch einen „Deichkurier“, die Stadionzeitung des HFV. Sechs Seiten stark bekommt der Besucher hier die wichtigsten Infos. Keine großen Stories, keine Schnörkelein.

Auf dem Kunstrasenplatz der Bezirkssportanlage Habenhausen ging es rund, wir kamen beim Spielstand von 2:2 auf die Anlage. Und die ist sogar ausgebaut: drei unüberdachte Stehstufen finden sich mittig einer Längsseite, der Rest ist nicht ausgebaut. Auch der Rasenplatz der Anlage kommt ohne Ausbau daher. Wenn man das Spiel erhöht sehen möchte bekommt man in Habenhausen eine weitere Möglichkeit: hinter dem einen Tor liegt die Weser und der Yachthafen Habenhausen, ein Deich trennt den Platz vom Fluss und ein alter Hafenkran sorgt für ein wenig Idylle am Platz.

Das Flutlicht brannte und auch in uns brannte es – Durst machte sich breit. An der Theke des Klubheims fanden wir die Lösung für das Problem: Das Malzbier gab es für 2.-€, die Softdrinks für 1,80 €. Alles in 0,33L – Flaschen. Bratwurst gab es auch: die kam vom Gasgrill, kostete 2.-€ und wusste geschmacklich absolut zu überzeugen.

Auf dem Kunstrasen entwickelte sich eine tolle zweite Hälfte. Flott ging es hin und her und wir sahen beim 3:5 für den TuS Schwachhausen noch satte vier Tore. Auch neben dem Platz ging es ab: beide Trainer lieferten sich einen verbalen Schlagabtausch. Nicht unfair und nie beleidigend, aber durchaus witzig und amüsant. Pünktlich wurde abgepfiffen, wir saßen nur wenige Minuten später wieder in den Autos und waren auf dem Rückweg. Zwei neue Grounds in der Tasche – der Sonntag hätte schlimmer laufen können. Und seit Sonntag gibt es ein neues Ziel: die Bremen-Liga soll noch in dieser Saison komplettiert werden, vier Grounds fehlen dafür noch.



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30.11.2017 10:34 Rubbel99 ist offline Email an Rubbel99 senden Beiträge von Rubbel99 suchen Nehmen Sie Rubbel99 in Ihre Freundesliste auf
 
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